Zu Beginn des neuen Jahrs hat „Krone“-Autor rund um den US-amerikanischen Vogelkundler James Bond recherchiert, der dank Ian Flemming einen Namensvetter hat, der als Geheimagent dem einen oder der anderen bekannt sein mag. Was das mit Wattenscheid, Daniel Craig und Jürgen Klopp zu tun hat, verrät er in der neuesten Ausgabe seiner Kolumne „Ach, überigens...“.
Weil wir gerade von James Bond sprechen: Man muss ja immer Obacht geben wie ein Haftelmacher, damit einem keine peinlichen Verwechslungen unterlaufen. Denn es gibt zumindest zwei James Bonds, die sich einen Namen gemacht haben. Am bekanntesten ist natürlich der 1900 in Philadelphia geborene Ornithologe, dessen Publikation „Birds of the West Indies“ auch heute noch als Standardwerk gilt und in der mittlerweile fünften Auflage nach wie vor erhältlich ist. Nicht ganz so berühmt, ein wenig aber dann doch, ist die von Ian Fleming geschaffene Figur des Geheimagenten James Bond, einem Kind des Ruhrgebiets, das am 11. November 1920 in Wattenscheid, heute ein Stadtteil von Bochum, das Grubenlicht der Welt erblickt hat. Wer genau hinschaut, kann in der Episode „Liebesgrüße aus Moskau“ den Eintrag „Wattenscheid, Germany“ in seinem Ausweis sehen.
Was Craig in Klopp sieht
Und hier schließt sich der Kreis zum Fußball, denn zu ihren glorreichen Zeiten hat die SG Wattenscheid 09 an der Lohrheide immerhin vier Jahre lang Bundesliga gespielt. Das ist zwar schon ein wenig her, aber derzeit ist man trotz starker Gegner wie Westfalia Rhynern oder SG Finnentrop-Bamenohl ungeschlagener Herbstmeister in der fünftklassigen Oberliga Westfalen und darf guten Gewissens den Blick wieder nach oben richten. Das ist aber beileibe nicht die einzige Verbindung zwischen dem Agenten mit der Lizenz zum Löten und dem Fußball, denn es ist kein Geheimnis, dass sich 007-Darsteller Daniel Craig, bekennender Fan des FC Liverpool und großer Verehrer von Jürgen Klopp, auf die Frage, wer ihn denn als Agent 007 beerben solle, mit der Antwort „Jürgen Klopp wäre ein großartiger James Bond“ sehr klar positioniert hat.
Alles Bond, oder was?
Mittels KI, die angeblich alles können soll, letztlich aber dumm wie ein Feldweg ist, hat Mats Hummels Fotos von sich als potenziellem Bond-Bösewicht generieren lassen, während Harry Kane sich mit demselben Hilfsmittel sogar als James himself geriert hat; beides nur bedingt lustig. Noch weniger lustig dürfte Jadon Sancho einen auf ihn gemünzten Bond-Vergleich gefunden haben, denn nachdem er 2021 für 85 Millionen Euro vom BVB an Manchester United verkauft worden war und in den ersten Spielen eher mäßig aufgezeigt hatte, verpasste man ihm den Beinamen „Sanch0 007“, weil in sieben Partien null Tore und null Assists zu Buche standen. Mittlerweile ist er nach Birmingham zu Aston Villa verliehen, wo man wohl ein wenig gnädiger mit ihm umgeht. Zumindest wirkte er in den letzten Interviews weder geschüttelt noch gerührt.
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