Die Textilbranche, einst in Vorarlberg ein florierendes Geschäftsmodell, gerät seit Jahrzehnten zunehmend unter Druck. Nun wurde das Konkursverfahren über feinjersey fabrics und feinjersey group eröffnet.
Wie der KSV1870 am Montag berichtet, sind die Unternehmen „feinjersey fabrics“ und „feinjersey group“ in finanzielle Schieflage geraten. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf 14,5 Millionen Euro (8,5 Millionen davon sind Eventualverbindlichkeiten).
Eine wesentliche Ursache für die Insolvenzen ist der Großbrand im Betrieb der Schwesterngesellschaft feinjersey colours GmbH & Co KG, bei dem es zur vollständigen Zerstörung der zentralen Färbe- und Ausrüstungsanlage kam. Diese musste in Folge mit sehr hohem Aufwand wiedererrichtet werden. Zudem kommt die immer schlechter werdende Marktlage auch in der Textilbranche.
Über die Fortführung der Unternehmen wird vom Masseverwalter zu entscheiden sein. Gläubiger können ihre Forderungen noch bis 23. April anmelden. Zu den Insolvenzverwaltern wurden Wolfgang Blum in Feldkirch (feinjersey fabrics GmbH) und Matthias Kucera in Hard bestellt.
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