Nach Rückstand holte sich der SCR Altach vor eigenem Publikum doch noch einen Punkt gegen Rapid Wien – Yann Massombo traf nach 805 Minuten endlich wieder gegen den Rekordmeister. Jetzt spielen vier Teams in einer Woche um den Einzug in die Meistergruppe, auch die Rheindörfler sind noch im Rennen.
Das Spiel der Spiele im Schnabelholz. Nicht nur für Altach, auch für den Rekordmeister Rapid. Der die Anfangsphase klar dominierte, die Hausherren wirkten nervös wie lange nicht mehr.
Jäger köpfelte den Ball bei einer Abwehraktion nur wenige Zentimeter am eigenen Torpfosten vorbei (14.). Ein Duell zwischen Stojanovic und Wurmbrand nach Eckball brachte einen VAR-Check, aber keinen Elfmeter (15.). Zwei Minuten später landete der Ball im Altacher Tor, allerdings ging dem Treffer eine Abseitsstellung voraus. Die Hausherren brauchten einige Zeit, um in die Partie zu finden. Nach 23 Minuten fanden die Rheindörfler durch Hrstic per Kopf und Greil mit dem Fuß eine Doppelchance vor, die blieb aber ungenützt. Ein Distanzschuss von Greil war die letzte gute Aktion vor dem Seitenwechsel. Das 0:0 zur Halbzeit war das Ergebnis des von Taktik geprägten Spiels – keines der beiden Teams gab dem Gegner Raum zur Entfaltung der Offensivqualitäten.
Glückliche Führung
Die Rapid-Führung in der 50. Minute fiel äußerst glücklich. Zech wollte einen von Nundoo gespielten Ball abwehren – und traf ins eigene Tor. Zu diesem Zeitpunkt schien der Altacher Traum vom Einzug in die Meistergruppe aufgrund der ungünstigen Ergebnisse auf den anderen Plätzen zu platzen.
Massombo erlöste Altach
Altachs Bemühungen, doch noch den Ausgleich zu erzielen, wurden letzten Endes von Erfolg gekrönt. Massombo brach per Kopf nach 805 Minuten die Torsperre gegen die Wiener. Rapids Schöller sah in der Nachspielzeit wegen Torraub rot. Altach bleibt im Rennen um den Einzug in die Meistergruppe, auch Rapid, Ried und Tirol haben noch Chancen.
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