Mit sechs humorvollen Postern und Postkarten machen die Grünen im Vorfeld des Weltfrauentags (8. März) sichtbar, wie echte Gleichberechtigung aussehen könnte.
„Mit unserer Kampagne wollen wir mit einem Augenzwinkern auf Ungleichheiten hinweisen, Bewusstsein schaffen und dafür kämpfen, dass Gleichberechtigung endlich Realität wird“, erklärte Eva Hammerer. Frauen in Vorarlberg würden die beste medizinische Versorgung verdienen, egal ob bei der Geburt, bei chronischen oder frauenspezifischen Erkrankungen. „Dazu gehört, dass sie ihr Kind in der Nähe ihres Wohnorts zur Welt bringen können und Zugang zu zertifizierten Spezialzentren für Brustgesundheit, Beckenboden und gynäkologische Onkologie haben“, spricht sich die Grüne einmal mehr gegen die Verlegung der Gynäkologie und Frauenheilkunde von Dornbirn nach Bregenz aus.
Gleiches Gehalt, gute Pension
Frauensprecherin Natascha Soursos verweist auf die Tatsache, dass Frauen in Vorarlberg im Schnitt 20 Prozent weniger verdienen und im Alter nur halb so viel Pension wie Männer bekommen. „Es ist inakzeptabel, dass Frauen im Beruf arbeiten, oft zusätzlich unbezahlte Sorgearbeit leisten – und im Alter dennoch nicht abgesichert sind.“ Sie fordert faire Bezahlung, Lohntransparenz, kostenlose Kinderbetreuung, verpflichtendes Pensionssplitting und gerechte Verteilung von Sorgearbeit.
Kinovorführungen „Ein Tag ohne Frauen“
Die von den Grünen verteilten Postkarten dienen gleichzeitig als Kinotickets für den Film „Ein Tag ohne Frauen“, den die Grünen rund um den Weltfrauentag in den Bezirken Feldkirch, Dornbirn und Bregenz zeigen. Pro Kinokarte spenden die Grünen einen Euro an eine Frauenorganisation und unterstützen damit konkrete Projekte für Gleichberechtigung und Frauenförderung.
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