US-Schauspielerin Angelina Jolie hat die ägyptische Seite des Grenzübergangs Rafah zum Gazastreifen besucht. Sie traf den zuständigen Gouverneur und half dabei, Hilfsgüter zu packen. Am Freitagabend war Jolie zudem in einem Krankenhaus, um mit verletzten Palästinenserinnen und Palästinensern zu sprechen.
Die US-Schauspielerin (50) war jahrelang Sondergesandte des UNO-Flüchtlingshilfswerks UNHCR. Auch heute besucht sie immer wieder Konflikt- und Krisenregionen, um auf das Leid der Zivilpersonen aufmerksam zu machen. In Ägypten habe sich Jolie jetzt einen Überblick über laufende Hilfsmaßnahmen für den abgeriegelten Küstenstreifen verschafft, hieß es vom Ägyptischen Roten Halbmond. Sie sei vom zuständigen Gouverneur empfangen und auf ihrer Tour begleitet worden.
Angelina Jolie habe die Rolle der Freiwilligen und Mitarbeitenden bei der Organisation und Verteilung der Hilfsgüter gelobt, hieß es. Rafah ist der einzige Grenzübergang des Gazastreifens, der nicht direkt nach Israel führt. Im Laufe des Kriegs wurde er geschlossen. Hilfslieferungen werden zwar in Rafah abgewickelt, gelangen aber nur durch den nahe gelegenen und von Israel kontrollierten Übergang Kerem Schalom an die Bevölkerung.
Seit dem 10. Oktober 2025 gilt eine Waffenruhe im Gazastreifen. Es kommt aber weiterhin zu gewaltsamen und tödlichen Vorfällen. Ursprünglich wollte US-Präsident Donald Trump im Dezember den Übergang zur zweiten Phase des Friedensplans verkünden, der unter anderem die Entwaffnung der Terrororganisation Hamas und den Rückzug der israelischen Armee vorsieht. Allerdings sind gar nicht alle Bedingungen der ersten Phase erfüllt.
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