„Alles geändert“

Trump hat Clooney früher einmal geholfen

Society International
02.01.2026 11:38

Der Schlagabtausch zwischen US-Präsident Donald Trump und Hollywoodstar George Clooney geht in die nächste Runde. „Er ist ein großer Quatschkopf. Nun ja, das war er. Das hat sich alles geändert“, sagte Clooney jetzt über Trump. Dieser hatte ihn zuvor als „Durchschnittstypen“ bezeichnet, „der sich unentwegt über gesunden Menschenverstand in der Politik beschwerte“.

Anlass für Trumps Unmut war unter anderem, dass Clooney (64) und seine Familie die französische Staatsbürgerschaft erhalten haben. Zudem hatte der bekannte US-Schauspieler im Wahlkampf 2024 die demokratische Kandidatin Kamala Harris unterstützt. George und Amal Clooney (seine Ehefrau, Anm.) seien „zwei der schlechtesten politischen Prognostiker aller Zeiten“, schrieb Trump kürzlich auf seiner Plattform Truth Social. Der Schauspieler habe mit politischen Angelegenheiten mehr Aufmerksamkeit erregt als mit seinen „wenigen und völlig mittelmäßigen Filmen“.

Nun legte der zweifache Oscar-Preisträger Clooney nach und sorgte dabei wohl für die ein oder andere Überraschung: „Ich kannte ihn sehr gut“, erzählte er dem US-Magazin „Variety“. Trump (79) habe ihn öfter angerufen und sogar einmal versucht, ihn bei einem Rückenchirurgen in einem Krankenhaus unterzubringen. „Ich sah ihn oft in Clubs und Restaurants. Er ist ein großer Quatschkopf. Nun ja, das war er (...)“, sagte Clooney über den US-Präsidenten.

Macht politische Kampfansage
Zugleich machte er deutlich, dass er sich weiter politisch äußern werde. „Ich gebe dem aktuellen Präsidenten vollkommen recht. Wir müssen Amerika wieder großartig machen. Wir fangen im November damit an“, sagte der Schauspieler und Regisseur am Donnerstag (Ortszeit). „Make America Great Again“ ist ein Slogan, der in US-Präsidentschaftswahlkämpfen mehrfach gebraucht wurde, vor allem von Donald Trump. Auch die konservative MAGA-Bewegung hat ihren Namen davon abgeleitet.

Mit seiner Reaktion dürfte Clooney auf die Kongresswahlen im November anspielen. Bei den sogenannten Midterms stehen alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und etwa ein Drittel der Sitze im Senat zur Wahl. Derzeit haben die Republikanerinnen und Republikaner von Trump in beiden Kammern knappe Mehrheiten, was dem Präsidenten große Regierungsfreiheit ermöglicht.

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