Rekordzahlen bei den Vorbereitungskursen und Prüfungen für die Jahresfischereikarte. Immer mehr Burgenländerinnen sind aktiv.
Rund 8500 Burgenländer werfen Jahr für Jahr regelmäßig Angel, Reuse & Netz aus. Grundvoraussetzung dafür ist der Besitz einer Jahresfischereikarte, die nach Nachweis der fischereilichen Eignung durch die Bezirksverwaltungsbehörde ausgestellt wird.
20-prozentige Steigerung
Diese Kurse verzeichnen seit Jahren steigende Teilnehmerzahlen. Im Jahr 2025 war die Nachfrage so groß, dass erstmals zusätzliche Termine eingeschoben werden mussten. Im Vergleich zu 2024 stieg die Zahl der Prüfungen von 348 auf 419, das bedeutet ein Plus von 20 %. Bemerkenswert ist die Beteiligung von Frauen – im Vorjahr waren es 25. „Dieser Trend zeigt, dass die Fischerei längst keine reine Männerdomäne mehr ist“, sagt der zuständige Landesrat Leonhard Schneemann. „Immer mehr Frauen schätzen die Verbindung zur Natur und den verantwortungsvollen Umgang mit unseren Gewässern.“
Denn: In den Ausbildungen, die von der Servicestelle Jagd und Fischerei organisiert werden, vermittelt man kompetent fundiertes Wissen, klare Regeln und ein starkes Bewusstsein für Natur-, Arten- und Tierschutz – von der Fischbiologie über Gewässerkunde bis hin zu rechtlichen Grundlagen. 2026 sind sechs Kurstermine geplant, los geht’s am 24. Jänner (Anmeldung bei der Servicestelle Jagd und Fischerei in Neutal).
Ehrenamtlicher Landesfischereimeister
Seit 1. Juli 2025 gibt es mit Martin Heissenberger erstmals einen Landesfischereimeister im Burgenland. Er übt das Amt ehrenamtlich aus und fungiert als Sprachrohr und Ansprechperson für sämtliche die Angler im Land.
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