Hollywood-Legende Mel Gibson wird heute 70 Jahre alt. Große Erfolge und schwere Rückschläge halten sich die Waage. Neben herausragenden Erfolgen vor und hinter der Kamera sorgte er aber auch immer wieder für Skandale und Skandälchen.
Ihren 70. Geburtstag haben andere schon ruhiger gefeiert. Der in New York geborene und in Australien aufgewachsene Schauspiel-Kapazunder Mel Gibson trennte sich erst unlängst von seiner halb so alten Lebensgefährtin Rosalind Ross, zudem wurde er neben Sylvester Stallone und Jon Voight von US-Präsident Donald Trump zum Hollywood-Sonderbotschafter berufen, was in der politisch eher links gerichteten Traumfabrik für großes Raunzen sorgte. Für Gibson-Kritiker reiht sich dies gut in die Skandale der Vergangenheit ein, wo er mit antisemitischen und homophoben Äußerungen genauso negativ auffiel, wie durch häusliche Gewalt.
Das sind ziemlich viele Schattenseiten für jemanden, dessen Karriere in den 80er- und 90er-Jahren florierte wie kaum eine zweite. Regisseur George Miller brachte ihm mit seiner Rolle als „Mad Max“ in einer postapokalyptischen Welt 1979 den großen Durchbruch, neben anspruchsvolleren Rollen wie in „Gallipoli“ (1981) eroberte er Hollywood 1987 endgültig im Sturm. In der Buddy-Polizisten-Komödie „Lethal Weapon“ brillierte er witzig-wortgewaltig neben Danny Glover – drei erfolgreiche Fortsetzungen folgten.
Obwohl sein Ruf als Actionheld einzementiert war, sollte er seine größten Erfolge 1995 mit „Braveheart“ feiern. Das Historienepos über den schottischen Freiheitskämpfer William Wallace bescherte Gibson zwei Oscars – einen davon für die Regie. Während sein Stern vor der Kamera im Sinken war, überzeugte er hinter der Kamera mit den epischen Produktionen „Die Passion Christi“ (2004) und „Apocalypto“ (2006).
Als Schauspieler liegen die letzten großen Highlights fast schon zwei Dekaden zurück, mit der Inszenierung des US-Kriegsdramas „Hacksaw Ridge“ heimste er noch mal eine Oscar-Nominierung für die Regie ein. Die erwähnten privaten Rückschläge brachten ihm aber auch den Spitznamen „Mad Mel“ ein. Im Frühjahr 2027 will er nun zwei neue Filme über Jesus ins Kino bringen – und wieder für positive Schlagzeilen sorgen.
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