Im September gab der Trauner Lebensmittelhändler Unimarkt, wie berichtet, bekannt, sich aus dem Filialgeschäft vollständig zurückzuziehen. Rund ein halbes Jahr später bangen die Beschäftigten an einigen Standorten immer noch um ihre Jobs.
Der Status quo: 21 Supermärkte in Oberösterreich wurden von anderen Handelsunternehmen übernommen, 14 Filialen sperren fix zu oder sind bereits geschlossen.
Für weitere Standorte hätten die Verhandlungen mit selbstständigen Kaufleuten bis Ende Februar abgeschlossen werden sollen. Doch auf „Krone“-Anfrage heißt es von Unimarkt: „Für rund zehn Standorte laufen noch weiterhin Gespräche über mögliche Übernahmen“ – neues Zieldatum für Entscheidungen dazu ist „Ende des ersten Quartals.“
Zentrale schrumpft
Die Nachfolge-Lösungen für die Unimärkte dauern damit bedeutend länger als gedacht, denn ursprünglich wollte das Unternehmen – die Zentrale in Traun wird von 120 auf 50 Mitarbeiter verkleinert – überhaupt schon mit Ende 2025 über alle Standorte entscheiden.
Fix ist jedenfalls: Durch das Aus von Unimarkt steigt die Konzentration im Lebensmittelmarkt weiter an – schon jetzt kommen Spar, Rewe, Hofer und Lidl bundesweit auf einen Marktanteil von rund 94 Prozent.
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