Für „Lichtblickhof“

Wiener läuft bei Minusgraden für kranke Kinder

Tierecke
17.02.2026 05:20
Porträt von Katharina Lattermann
Porträt von Tierecke
Von Katharina Lattermann und Tierecke

Nicht nur bei Olympia werden derzeit Höchstleistungen erbracht. Heute früh fiel in der unendlichen Weite Schwedisch‑Lapplands der Startschuss für den „Ice Ultra Marathon“. Als einziger Österreicher ist der Wiener Wolfgang Egger dabei. Nicht nur um seine eigenen Grenzen zu sprengen, sondern auch um das Kinder-Hospiz „Lichtblickhof“ zu unterstützen. 

Noch bevor die Sonne über der verschneiten Tundra aufgeht, ziehen die Läufer Kilometer um Kilometer durch eisige Wälder, über gefrorene Seen und endlose Schneeflächen – bei teils zweistelligen Minusgraden. Für viele Teilnehmer ist der Arctic Ice Ultra Marathon einer der härtesten Bewerbe Europas: 230 Kilometer in unbarmherziger Natur, ohne nennenswerte Zivilisation in Sicht. 

Eiskalt und unerbittlich
Die Herausforderungen des Ice Ultra sind enorm: Schneestürme, spiegelglatte Eisflächen und Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt bringen die Läufer an ihre Grenzen, die kleinste Unachtsamkeit kann gefährlich werden.

230 Kilometer in fünf Etappen bringen die Läufer an ihre Grenzen. Bei Weitem nicht alle schaffen ...
230 Kilometer in fünf Etappen bringen die Läufer an ihre Grenzen. Bei Weitem nicht alle schaffen es bis ins Ziel.(Bild: beyondtheultimate)

Schlafmangel, Erschöpfung und die ständige Kälte machen aus einem ohnehin harten Marathon ein wahrhaft episches Abenteuer. Jeder Meter verlangt Disziplin, mentale Stärke und Durchhaltevermögen – Qualitäten, die Wolfgang Egger für seine Mission zu nutzen weiß.

Doch für Egger geht es um weit mehr als um sportliche Leistung. Der passionierte Läufer aus Wien hat bei diesem legendären Winterrennen eine Mission: Er sammelt Spenden für den Lichtblickhof, ein einzigartiges Kinderhospiz in Österreich. 

Entbehrungen, Kälte und Einsamkeit sind die Wegbegleiter der Sportler.
Entbehrungen, Kälte und Einsamkeit sind die Wegbegleiter der Sportler.(Bild: beyondtheultimate)

Tierische Therapeuten
Der „Lichtblickhof“ ist kein gewöhnliches Hospiz. Familien, deren Kinder von unheilbaren oder lebensverkürzenden Erkrankungen betroffen sind, finden hier Unterstützung, Wärme und Sinn inmitten von Schmerz und Ungewissheit. Das Besondere: Therapiepferde und andere speziell ausgebildete Tiere sind dort Teil der medizinischen und psychosozialen Begleitung. Sie schenken Nähe, Vertrauen und echte Lichtblicke in oft dunklen Tagen.

Für Roswitha Zink (2.v.li.) und ihr Team am „Lichtblickhof“ ist jeder Euro willkommen, um die ...
Für Roswitha Zink (2.v.li.) und ihr Team am „Lichtblickhof“ ist jeder Euro willkommen, um die hohen Kosten zu stemmen.(Bild: Mario Urbantschitsch)

Wenn ein Pferd an ein Kinderbett tritt, die warme Schnauze sanft an der Hand schnuppert oder ein Therapiehund liebevoll auf ein Knie legt, entstehen Momente, die Worte oft nicht beschreiben können – Momente, die den Familien neue Kraft geben. Diese tiergestützte Therapie ist ein wesentlicher Teil der Arbeit des Hospizes, das jährlich Hunderte Kinder und Jugendliche begleitet.

„Ich laufe nicht für mich“, sagt Egger zur „Krone“ bei seiner Abreise. „Ich starte auch für all jene, die kämpfen müssen, für Kinder, die jeden Tag mehr Mut zeigen, als ich es hier je brauchen werde.“ Sein Ziel ist klar: Jeder gespendete Euro soll direkt den Familien zugutekommen, für Therapien, Aufenthalte und all die kleinen Helfer auf vier Pfoten und Hufen, die den Kindern im Hospiz so viel schenken.

Wenn Sie Wolfgang Egger unterstützen möchten, können Sie das hier tun – jeder Euro hilft den Kindern am „Lichtblickhof“, besondere Momente voller Wärme und Geborgenheit zu erleben.

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