Frankreich darf sich über Gold im olympischen Biathlon-Wettbewerb der Herren-Staffel (4 x 7,5 km) freuen. Silber ging in einem engen Rennen an Norwegen und Bronze an Schweden. Deutschland zeigte am Schießstand Nerven und warf dadurch alle Chancen auf Edelmetall weg. Die österreichische Staffel zeigte eine kämpferische Leistung und landete schließlich auf dem zehnten Platz.
Frankreichs Biathlon-Männer Fabien Claude, Emilien Jacquelin, Quentin Fillon Maillet und Eric Perrot haben sich am Dienstag in Antholz Olympia-Gold über 4 x 7,5 km gesichert. Dahinter folgten Norwegen (+9,8 Sekunden) und Schweden (57,5). Österreichs Quartett mit Dominic Unterweger, Simon Eder, Fabian Müllauer und Patrick Jakob landete mit 3:03,3 Minuten Rückstand an der zehnten Stelle. Für Eder war es der 27. und letzte Auftritt in einem Olympia-Rennen.
„Es war cool. Die Atmosphäre war top. Ich habe geschaut, dass das Rennen gut passt, aber es war saulangsam“, erklärte der Salzburger nach zwei Stehend-Fehlschüssen. Eder feiert in einer Woche seinen 43. Geburtstag, er brachte es in seiner langen Karriere unter anderem auf zweimal Olympia-Staffelsilber (2010, 2014).
Unterweger blieb unter seinen Erwartungen
Österreichs Startläufer Unterweger blieb mit drei Schießfehlern und schwacher Laufzeit unter seinen Erwartungen. „Mir sind am Schießstand viel zu viele Fehler passiert. Auf der letzten Runde bin ich richtig eingegangen. Wenn’s nicht mehr geht, geht’s einfach nicht mehr“, sagte Unterweger.
Dass es die Österreicher unter die Top Ten schafften, war vor allem Müllauer zu verdanken, der eine starke Laufleistung hinlegte und nur einen Nachlader benötigte. „Ich habe mir im letzten Rennen Selbstvertrauen auf dem Schießstand geholt, und auf der Loipe habe ich es auch drauf. Ich bin sehr zufrieden“, erklärte der 23-jährige Salzburger.
Schlussläufer Jakob fiel noch etwas zurück, bilanzierte aber dennoch überwiegend positiv. „Es war ganz okay. Ich konnte zuerst gut mithalten und bin am Schießstand gut durchgekommen. Die Schlussrunde war dann ziemlich hart, wir haben uns einen Fight geliefert, den ich leider nicht gewonnen habe. Aber am Schluss steht ein zehnter Platz, das ist das beste Ergebnis heuer“, meinte der Tiroler.
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