Nach der nächsten schwachen Darbietung beim 1:1 gegen den GAK ist Trainer Thomas Letsch bei den Fans von Fußball-Vizemeister Salzburg endgültig unten durch. Auf den sozialen Plattformen lassen die Anhänger ihrem Ärger freien Lauf. Gegen den LASK wird der Deutsche aber wohl erneut auf der Bank sein.
Mit Spannung wurde bei den Bullen-Fans der gestrige Morgen erwartet. Nachdem man bereits beim Liga-Frühjahrsauftakt gegen die Wiener Austria enttäuscht hatte (0:2), folgte am Sonntag beim 1:1 gegen den Abstiegskandidaten GAK die nächste schwache Darbietung. Daher wäre eine Trennung von Trainer Thomas Letsch nicht unbedingt überraschend gekommen.
Der Druck auf den Deutschen wurde zuletzt immer größer und Neo-Sportchef Marcus Mann vermied bereits vor dem Spiel in Graz ein klares Bekenntnis zu ihm. Doch am Montag blieb es – zumindest nach außen hin – ruhig beim Vizemeister. Es scheint fast so, als würden die Bullen weiterhin am 57-Jährigen festhalten und es ist gut möglich, dass der Deutsche auch beim Schlager gegen den LASK am kommenden Sonntag an der Seitenlinie stehen wird.
Haussegen hängt schief
Damit überhaupt nicht einverstanden sind die Anhänger der Bullen. Auf den Sozialen Plattformen platzte zahlreichen Fans nach dem mageren 1:1 in der Murstadt aufgrund von Letsch der Kragen (siehe Zitate unten). Bei ihnen ist der Coach endgültig unten durch, der Wunsch nach Veränderung auf der Trainerbank ist riesig. Kein Kommentar war online öfter zu lesen als „Letsch raus“. Der Haussegen bei den Bullen hängt nur einige Wochen nach dem positiven Auftakt in das Jahr 2026 mit zwei engagierten Auftritten in der Europa League gewaltig schief.
LETSCH RAUS. Und wenn das diese Woche nicht passiert, ist Mann auch nicht besser als Schröder. Gute Nacht RB Salzburg.
tomelpresidente auf Instagram
Es fehlt an Struktur, Intensität und klarer Spielidee. Deshalb ist klar: Trainer Thomas Letsch muss gehen.
Marcel Hadler auf Facebook
Es gibt leider unter ihm (Anm. Letsch) keine variablen Spielsysteme und auch keinen Plan-B, wenn es mal nicht läuft.
wokezero auf krone.at
Wie lange wollt ihr diesem Trainer noch zusehen? Von Spiel zu Spiel immer noch schlechter und ideenloser. Letsch raus!
Philipp Schartner auf Facebook
Der letzte Ausweg für Letsch, der mit seinem Team trotz der Krise immer noch auf Platz eins steht, dürfte nun ein Sieg in Linz sein. In der aktuellen Verfassung dürften drei Punkte bei den in der Liga seit September ungeschlagenen Oberösterreichern allerdings zu einer Mammutaufgabe werden. „Es gibt genügend Dinge, die wir besser machen müssen, als gegen den GAK. Wir werden uns das in dieser Woche anschauen, aber wir wissen, dass es im Spitzenspiel für uns nur um den Sieg geht“, erklärte Tim Drexler, der in Graz sein Liga-Debüt gab.
Im Trainingszentrum in Taxham stand gestern nur eine Regenerationseinheit auf dem Programm. Heute gibt Letsch seinen Schützlingen einen freien Tag zur Erholung, die Vorbereitung auf den Kracher beginnt dann erst ab morgen.
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