Die Sparpläne der Landespolitik erreichen nun auch die Salzburger Festspiele. Es wird kurzfristig nach Möglichkeiten gesucht, die Umbau-Kosten doch noch zu reduzieren. Angedacht ist jetzt, die notwendige Sperre des Großen Festspielhauses zu verkürzen. So reagiert Festspielpräsidentin Kristina Hammer auf den Vorschlag.
Die Sparpläne der Landespolitik erreichen jetzt auch den Festspielbezirk. Eine kürzere Sperre des Großen Festspielhauses in der Bauphase wird angestrebt, um Kosten zu reduzieren. Festspielpräsidentin Hammer hält dazu fest: „Wir haben die veränderten finanziellen Realitäten der öffentlichen Hand verstanden und schon seit vielen Monaten und Jahren unser Handeln angepasst.“ Die Kosten für den Um- und Ausbau der Festspielhäuser stiegen bereits auf knapp eine halbe Milliarde Euro. 50 Millionen Euro konnten beim Durchforsten von hundert Einzelmaßnahmen eingespart werden. Hammer: „Wir sind seit jeher bereit, unseren Beitrag zu leisten.“
Kostendisziplin ist uns sehr wichtig. Durch die Prüfung von hundert Einzelmaßnahmen haben wir bereits 50 Millionen Euro eingespart.
Festspielpräsidentin Kristina Hammer
Mögliche Kostenbremse wird geprüft
Eine kürzere Sperre des Großen Festspielhauses als Lösung des Kosten-Dilemmas? Der kaufmännische Direktor Lukas Crepaz sieht es als Chance, Belastungen der öffentlichen Hand zu reduzieren: „Mit Dutzenden beteiligten Spezialisten werden nun Wege geprüft, um dieses Ziel zu erreichen“, so Crepaz.
Hammer und Crepaz betonen: „Es handelt sich beim Projekt um notwendige Investitionen in die zentrale Kulturinfrastruktur des Landes, ohne die wir die Spielfähigkeit der Spielstätten verlieren würden.“ Gleichzeitig ist es Präsidentin Hammer ein Anliegen, den Anteil privater Mittel in der Festspielförderung weiter auszubauen. Das sei mit großen Herausforderungen verbunden, biete aber auch die Chance auf eine „strukturelle und wirtschaftliche Neuausrichtung“ der Festspiele.
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