Passwort vergessen...

US-Magier pflanzte sich Mikrochip für Tricks ein

Ausland
29.11.2025 13:49

Aus der Zauber! Der Magier Zi Teng Wang aus dem US-Bundesstaat Missouri ließ sich einen Computer-Chip in die Hand implantieren, mit dessen Hilfe er die Zuschauer mit magischen Tricks verblüffen konnte. Doch jetzt ist die vermeintliche Magie auf einen Schlag verpufft. 

Es ist zum Mäusemelken: „Zi the Mentalist“ hat das Passwort zu seinem Minicomputer in seiner eigenen Hand vergessen und ist sozusagen „ausgesperrt“. Auf Facebook klagte Wang jetzt Freunden und Fans öffentlich sein Leid. Zu einem Röntgenbild seiner Hand, auf der sein Mikrochip deutlich zu sehen ist, schrieb er: „Ich lebe gerade mein eigenes Cyberpunk-Dystopie-Leben und es ist meine verdammte eigene Schuld.“

Chip für Kartentricks und Gedankenlesen 
Wang ist von Haus aus ein Molekularbiologe an der Universität von St. Louis, der sein größtes Hobby, die Zauberei als Zweitjob auf Hochzeiten, Firmenfeiern und Banketts betreibt. Den „Radiofrequenz-Identifizierungs (RFID)“-Mikrochip habe er sich laut eigenen Angaben vor „Ewigkeiten“ implantieren lassen und ihn für unzählige Kartentricks und zum „Gedankenlesen“ eingesetzt.

Vor ein paar Jahren beschloss Wang dann, den Chip für neue Tricks aufzurüsten: „Ich habe ihn umprogrammiert, damit er sich mit einer Online-Bild-Sharingplattform verbinden konnte“. Das funktionierte erst perfekt – bis die Verbindung zwischen Mikrochip und Plattform vor ein paar Wochen plötzlich den Geist aufgab. Als Wang sich in den Chip einloggen und das Problem beheben wollte, „habe ich zu meinem Entsetzen festgestellt, dass ich das Passwort einfach nicht mehr wusste und nicht in den Chip hineinkam.“

Wochenlange Passwortsuche nur mit Handverband möglich
Laut seiner Uni-Freunde, die sich mit der top-modernen Technologie bestens auskennen, gibt es nur eine einzige Möglichkeit: „Ich soll mir einen so genannten RFID-Reader auf meine Handfläche schnallen, der jede mögliche Password-Kombination durchspielt.“

Mega-Mühsam: Das könnte aber mehrere Wochen oder sogar Monate in Anspruch nehmen. Wang: „Ich bin damit aus meinem eigenen Körper-Hightech ausgesperrt, was einerseits sehr ungünstig, andererseits auch urkomisch ist.“

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