Extremrennen im Kino

Ultraradler Philipp Kaider feierte Filmpremiere

Sport
11.01.2026 09:00

Im ausverkauften Wiener Village Kino feierte der niederösterreichische Ultra-Radfahrer Philipp Kaider die Premiere seines Films „Der Weg zu mir“. Ein Dokumentarfilm, der unverblümt hinter die Kulissen des Extremsports blickt, den Zuschauer an die Grenzen von Physis und Psyche mitnimmt.

„Wir wollten nichts beschönigen, auch nichts übertreiben. Es ist ja nur das, was jeder hier macht – Radfahren“, begrüßte Philipp Kaider die 360 Besucher im ausverkauften Wiener Village Kino zur Premiere seines Filmes „Der Weg zu mir“. Das Resümee 70 Minuten später? „Es freut mich, aber ist fast schräg für mich, dass das andere so mitreißt.“

Denn das Vorhaben ist geglückt: Kaschiert wurde nichts, jedwede Überspitzung war obsolet, die Realität eindrucksvoll genug. Der Streifen erzählt von der zehnjährigen Transformation vom Kettenraucher zum Extremsportler, blickt hinter die Kulissen des letztjährigen Sieges beim Race Across America.

Zehn rot-weiß-rote RAAM-Siege auf einem Bild: Christoph Strasser (6), Philipp Kaider (1) und ...
Zehn rot-weiß-rote RAAM-Siege auf einem Bild: Christoph Strasser (6), Philipp Kaider (1) und Wolfgang Fasching (3).(Bild: Martin Steiger)

Dabei radelte der 40-Jährige mit Hilfe seines 13-köpfigen Teams binnen acht Tagen, 22 Stunden und 32 Minuten knapp 5.000 Kilometer von Oceanside, Kalifornien bis Atlantic City, New Jersey. Der gelegentlich eingefangene Grant des sonst so geerdeten Ultra-Radfahrers sei ihm bei gerade einmal rund eineinhalb Stunden Schlaf pro Tag verziehen. Die gewonnenen Stunden nutzte er für beiläufiges Sightseeing. „Wennst acht Tage am Radl sitzt, wird das ja auch fad. Dann schaust dir halt die Gegend an, willst trotzdem ein Leben haben“, schmunzelte Philipp.

Der nicht immer ein Lächeln auf den Lippen hatte, vom Rennen an die äußersten Grenzen von Physis und Psyche getrieben wurde. „Trotzdem war er so locker drauf, wie ich ihn noch nie erlebt habe“, staunte Rekordsieger (6) Christoph Strasser. Wolfgang Fasching raste dreimal am schnellsten durch die Staaten: „Der Film zeigt, wie viel Freude das Team dabei hatte, so eine Strapaz auf sich zu nehmen.“ Anscheinend genug, um es heuer wieder zu tun: „Mich hat’s neun Tage lange gefreut zu radl’n, das hab ich davor noch nie gehabt.“ Keine Sorge, Philipp, sonst vermutlich auch kein Mensch. 

P.S.: „Der Weg zu mir“ gibt‘s noch  im Cineplexx am 17. Februar im Wiener Donauzentrum, am 25. Februar in Graz, am 26. Februar in Wienerberg und Mitte März in den Waldviertler Kinos Gmünd zu sehen – der Vorverkauf startet in der Woche vom 10. Jänner. 

Porträt von Dorian Seistock
Dorian Seistock
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