Bildung, soziales Engagement und Gemeinwohl können Hand in Hand gehen. Das zeigt ein Projekt, das gerade in Frauenkirchen entsteht. Die Idee stammt von Schülern der SOB.
Die SOB – die Schule für Sozialbetreuungsberufe in Frauenkirchen gibt es seit September 2017. Jedes Jahr werden hier Betreuer für alte und beeinträchtigte Menschen ausgebildet.
Begegnungsräume schaffen
Im Rahmen eines Fachprojektes in Altenarbeit haben Marianne Ambichl, Anna Pilles und Elisabeth Steiner – drei Schülerinnen – begleitet von ihrer Fachlehrerin Sandra Lentsch das Projekt „Seniorentreff“ entwickelt. Gemeinsam mit der Volkshilfe Burgenland und der Stadtgemeinde Frauenkirchen sollen Begegnungsräume zwischen den Generationen geschaffen werden.
„Ziel ist es, Senioren aus Frauenkirchen, die noch zuhause leben, regelmäßig zu gemeinsamen Aktivitäten mit den Schülern einzuladen“, erläutert Bürgermeister Hannes Schmid.
„Mit Herz dabei“
Günter Hochwarter, Schulleiter der SOB Pinkafeld-Güssing-Frauenkirchen hob hervor, wie stolz er auf das Engagement von Schülerinnen und Lehrern sei. „Das Projekt zeigt, was möglich ist, wenn junge Menschen mit Herz, Kompetenz und Kreativität an soziale Themen herangehen.“
Projekt als Partner im Pflegestützpunkt
Nikolaus Schermann, Geschäftsführer der Akademie für Gesundheits- und Sozialberufe Burgenland wiederum betonte, dass praxisnahe Projekte, ein zentraler Bestandteil der Ausbildung sei und dass die Schüler so wertvolle Erfahrungen in der Altenarbeit sammeln können. Die Präsidentin der Volkshilfe Verena Dunst unterstrich, dass ihr Team das Projekt nicht nur begleiten, sondern auch künftig als Partner im Pflegestützpunkt Frauenkirchen weiterentwickeln würde. Das erste Treffen findet am 17. November von 13.30 bis 15 Uhr im Rathaus Frauenkirchen statt. Anmeldung ist nicht notwendig.
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