Burgenland Energie

38 Windräder in Andau schalten das Nachtlicht ab

Burgenland
26.03.2026 08:00

Das Dauerblinken in der Nacht hat ein Ende. Zumindest teilweise. Die Burgenland Energie dreht das Rotlicht ab. 

Wer kennt es nicht? Fährt man im Dunkeln Richtung Bezirk Neusiedl am See und Parndorfer Platte, begrüßt einen ein rotes, blinkendes Lichtermeer. Denn allein auf der Parndorfer Platte stehen mehr als 200 Windkraftanlagen.

Burgenland Energie hat bereits vor Monaten in einer Testphase begonnen, im Windpark Andau ihre Windräder mit bedarfsgerechter Nachtkennzeichnung (BNK) laufen zu lassen. Heißt: Ist kein Flugobjekt in der Nähe, heißt es Schluss mit Dauerblinken. Nun wurden seitens des Mobilitätsministeriums die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen und sind auch bereits in Kraft, sodass diese bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung in den Regelbetrieb gehen kann.

Mittwochabend nahmen Verkehrsminister Peter Hanke, Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, LH-Stv. Anja Haider Wallner, Energie Burgenland-Chef Stefan Sharma und der Geschäftsführer der Austro Control Philipp Piber in Andau offiziell die Inbetriebnahme dieser BNK vor. Die technische Lösung dafür kam von Austro Control. Auf Basis zur Verfügung stehender Informationen wie Radar- und Flugplandaten stellt das System fest, ob sich Flugzeuge in der Nähe von Windrädern befinden – und schaltet die Lichter eben ein oder aus.

Philipp Piber (Austro Control), Stefan Sharma (Energie Burgenland) und LH-Stv. Anja Haider ...
Philipp Piber (Austro Control), Stefan Sharma (Energie Burgenland) und LH-Stv. Anja Haider Wallner.(Bild: Burgenland Energie)

Mit Mittwoch wurden in Andau 38 Windräder umgestellt. Bis 2027 plant die Burgenland Energie, als größter Windanlagenbetreiber Österreichs bei allen Windrädern diese Umstellung vorzunehmen. „Die Reduktion der nächtlichen Lichtsignale stärkt die Akzeptanz von Windkraftanlagen in der Bevölkerung und unterstützt zugleich den konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien“, zeigte sich der Verkehrsminister begeistert. Auch die anderen anwesenden Vertreter begrüßten die Umstellung. „Wir reduzieren belastendes Dauerlicht für unsere Gemeinden und stärken gleichzeitig eine sichere und nachhaltige Energiewende“, meinte in etwa Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.

Ebenfalls ein großer Windkraft-Erzeuger ist die Firma Püspök aus Parndorf. Auch sie begrüßen die BNK. „Derzeit prüfen wir die technischen, rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen, um die Technologie schrittweise in unserem Anlagenbestand umzusetzen. Neue Windkraftanlagen sind bereits entsprechend vorbereitet bzw. von vornherein mit dieser Technologie ausgestattet“, heißt es von dort. 

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