Sandra Plomer und Kathrin Lanz sind „Zuagraste“ in Neusiedl am See. Sie wurden gut aufgenommen und fühlen sich zu Hause. Nur das gewisse „Eitzerl“ fehlte am Anfang. Das möchten sie anderen jetzt mit ihrem besonderen Frauennetzwerk geben.
„Femunity“ heißt der Verein, den es jetzt seit diesem Jahr gibt. Offizielles „Kick-Off“ ist am Mittwoch im Weinwerk Neusiedl am See. Von 18 bis 21 Uhr stellen die Damen – bis dato als fünfköpfiges Kernteam aus Neusiedl am See und Gols – ihre Pläne zum Verein vor. Themen-Workshops in Kleingruppen inklusive. Die interessierten Besucherinnen sollen die Gemeinschaft gleich erleben. Samt Kinderecke. Denn Frauen haben ja oft genug noch kleinen Anhang dabei, den es zu beschäftigen gilt.
Vereinsobfrau Sandra Plomer und Kathrin Lanz haben den Anspruch für alle weiblichen Wesen jeglichen Alters, Konfession oder Herkunft da zu sein. „Wir wollen kein reines Business-Netzwerk werden. Jede Frau, egal, ob sie noch im Beruf steht oder schon in Pension ist, soll bei uns eine Heimat finden. Wir wollen niemanden ausgrenzen. Oft neigen Frauen ja dazu, jemanden sofort in eine Schublade zu stecken. Genau das wollen wir nicht. Bei uns soll es für Jede einen Raum geben, in dem Toleranz und Akzeptanz großgeschrieben werden. Also sollte sich Frau jetzt angesprochen fühlen, gemeinsam mit uns so einen safe Space schaffen zu wollen, würden wir uns freuen, wenn sie am Mittwoch ins Weinwerk kommt“, so die beiden. Bei Femunity soll es Austausch und Wissenstransfer zwischen allen Altersgruppen geben. Denn man ist sicher: Frauen, die sich vernetzen und zusammenhalten, können nur voneinander profitieren.
Treffen soll es analog genauso geben wie digital. Auf femunity.at können sich die Mitglieder ihr Profil erstellen, wo sie Interessen genauso angeben wie Beruf oder andere Fähigkeiten. „Möchte jemand zB skaten lernen, findet sie ja unter Umständen auf der Homepage eine Partnerin, die es ihr beibringt oder einfach gemeinsam mit ihr lernen möchte“, erklären die Gründerinnen.
Keine Konkurrenz
Nachdem es im Burgenland schon Vereine gibt, die auch frauenrelevante Themen behandelt, gilt es vor allem eines festzustellen: Femunity soll keine Konkurrenz sein. „Im Gegenteil. Wir wollen schauen, wo wir uns mit den anderen Netzwerken connecten und eine Brücke schlagen können. Das ist eine Aufgabe, die wir uns für die kommenden Wochen gesetzt haben.“
Einmal im Monat soll es Treffen der weiblichen Community geben, online sind ab 2026 Vorträge zu frauenrelevanten Themen geplant. Die Damen möchten das Potenzial der Region untereinander sichtbar machen, zusammenarbeiten und gemeinsam stark sein.
Demnächst soll es dann auch noch einen eigenen Buchclub mit Heimat im Winzerhaus Nittnaus in Gols geben. „Teils mit frauenrelevanten Themen, aber auch mit Belletristik, bevorzugt von Autorinnen“, machen die Wahl-Neusiedlerinnen Lust auf noch mehr weiblichen Esprit.
Die Anmeldung zum Abschluss einer Mitgliedschaft ist ab Mittwoch offen. „Zuerst vorbeikommen und anhören und anschauen, was wir vorhaben und dann gerne anmelden!“, freuen sich Sandra Plomer und Kathrin Lanz auf viele Interessentinnen.
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