Volkspartei fordert

„Pflegeplatz für jeden innerhalb einer Woche“

Burgenland
22.09.2025 15:12
Porträt von Burgenland-Krone
Von Burgenland-Krone

Beim Landesparteitag am 10. Oktober will sich die ÖVP Burgenland personell und inhaltlich neu positionieren. Klare Vorstellungen gibt es beim Thema Pflege: Kritisiert werden die langen Wartezeiten auf einen Platz. Im neuen Programm wird daher eine Pflegegarantie für alle Burgenländer gefordert.

Die Volkspartei lehnt das Modell des Landes mit Regionen und Stützpunkten ab. „Wir fordern stattdessen einen Rechtsanspruch auf Pflege – verlässlich, planbar und würdevoll“, erklärt der geschäftsführende ÖVP-Landesparteichef Christoph Zarits. Innerhalb einer Woche müsse jeder den Pflegeplatz bekommen, den er braucht. Das sei eine Frage der Menschenwürde und der Gerechtigkeit, so Zarits. Aktuell müssten Betroffene oft zu lange warten.

ÖVP-Landesparteichef Christoph Zarits verlangt eine Pflegegarantie.
ÖVP-Landesparteichef Christoph Zarits verlangt eine Pflegegarantie.(Bild: ÖVP)

Wahlfreiheit statt Pflegeregionen
Derzeit würde es im gesamten Burgenland nur wenige freie Langzeitpflegeplätze geben. „Wir brauchen klare Regeln und Verlässlichkeit für die Menschen und ihre Familien“, argumentiert der ÖVP-Landesobmann. Es dürfe nicht die Politik entscheiden, wer die Menschen pflege, sondern die Menschen selbst. Darum setzt die Volkspartei auf Wahlfreiheit. „Im Vergleich zu den Pflegeregionen der Landesregierung stärkt diese die Qualität und gibt den Betroffenen jene Pflege, die sie sich wünschen“, meint Zarits. Die ÖVP betont außerdem, dass man mehr Pflegekräfte brauche. Gefordert wird eine Einstiegsprämie als Anreiz für junge Menschen und Quereinsteiger. 

SPÖ: „Stützpunkt-Modell garantiert Versorgungssicherheit“
Konter von SPÖ-Landesrat Leonhard Schneemann: „Ein Rechtsanspruch auf dem Papier löst die Frage nicht, woher Pflegekräfte und Pflegeplätze kommen sollen.“ Das Land investiere daher laufend in neue Einrichtungen und baue auch Personal auf. „Das Stützpunkt-Modell garantiert Versorgungssicherheit für alle Burgenländer“, zeigt sich Schneemann überzeugt.

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