1:0-Sieg gegen Japan

„Sayonara“! Österreichs U17 steht im WM-Halbfinale

Fußball International
21.11.2025 15:25
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Österreich sagt Japan „Sayonara” (Anm.: „Auf Wiedersehen” auf Japanisch)! Die WM-Reise von Rot-Weiß-Rot geht bei der U17-WM in Katar weiter. Die Mannschaft von Trainer Hermann Stadler besiegte Japan im Viertelfinale durch ein Tor von Johannes Moser in der 49. Minute mit 1:0 und zieht damit ins Halbfinale ein. Dort treffen die Jungstars auf Italien, das Burkina Faso auch knapp mit 1:0 bezwang. 

Österreichs U17-Fußballer haben ihrer Erfolgsgeschichte bei der WM in Katar mit dem Erreichen des Halbfinales ein weiteres Kapitel hinzugefügt. Am Freitag besiegte die Elf von Hermann Stadler Japan im Viertelfinale mit 1:0 (0:0) und steht als erste ÖFB-Nachwuchsauswahl seit der U20 2007 wieder unter den besten vier Teams einer WM-Endrunde.

In einer fordernden Partie reichte der ÖFB-Auswahl in der Aspire Zone in Doha ein Treffer von Johannes Moser (49.), um auch mit etwas Glück den sechsten Sieg im sechsten Spiel zu feiern. Nächster Gegner am Montag ist Italien oder Burkina Faso, die sich ab 14.30 Uhr gegenüberstanden.

Hier der Liveticker zum Nachlesen:

Johannes Moser sorgte in der 49. Minute für das Goldtor zum Halbfinal-Einzug bei der U17-WM in ...
Johannes Moser sorgte in der 49. Minute für das Goldtor zum Halbfinal-Einzug bei der U17-WM in Katar.(Bild: ÖFB | Andreas Pichler)

Ohne Stürmer Dominik Dobis, der beim 4:0 über England im Achtelfinale einen Kreuzbandriss erlitten hatte, sah sich Österreich einer aggressiv anlaufenden japanischen Auswahl gegenüber, die in der ersten Hälfte auch deutlich mehr Gefahr ausstrahlte. Tormann Daniel Posch war mit zwei wichtigen Paraden in der 18. und 28. Minute die rot-weiß-rote Schlüsselfigur vor der Pause, offensiv gelang vorerst nur wenig. Einmal klärte Japans Defensive in höchster Not (30.), einmal knallte Moser den Ball ans Außennetz (44.).

Starke Phase nach Wiederbeginn brachte Entscheidung
Doch die Null bei den Österreichern, die bisher nur ein Gegentor kassiert haben, hielt – und eröffnete die Chance auf eine Leistungssteigerung nach Wiederbeginn. Dort musste sich erst zwar wieder Posch auszeichnen (46.), dann aber kam die beste Phase von Rot-Weiß-Rot, in der sich Moser ein Herz nahm, von der Strafraumgrenze abzog und den Ball wenig später im Netz zappeln sah. Für den Lieferinger war es der schon sechste Treffer beim Turnier in Katar.

Während Österreich danach offensiv kaum mehr stattfand, intensivierte Japan seine Bemühungen. Gegen eine beherzt agierende österreichische Defensive machten die Asiaten aber kaum einen Stich oder gingen allzu verschwenderisch mit ihren Möglichkeiten um. Und bei der besten Gelegenheit war einmal mehr Posch am Posten (69.). In der Nachspielzeit gab es nach Foul an Hasan Deshishku und Video-Studium des Schiedsrichters noch Elfmeter für Österreich, bei dem der Gefoulte aber an Japans Tormann scheiterte (94.).

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