Bei Busstation

Zeuge verteidigt Kind – und wird verprügelt

Österreich
16.01.2014 17:46
Beim Einsteigen in einen Bus hat ein 53-jähriger Wiener beobachtet, wie ein zehnjähriges Mädchen brutal auf die Straße gestoßen wurde. Als Alfred W. (Bild) den Übeltäter zur Rede stellte, wurde er von diesem attackiert. Der Fitnesstrainer bezahlte seine Zivilcourage mit einem blauen Auge.

Der Vorfall trug sich am helllichten Tag bei der Endstation des Wiener-Linien-Busses 16A neben der Schnellbahnstation in der Hetzendorfer Straße in Wien-Meidling zu. Jener Mann, der zuvor das Mädchen unsanft auf die Straße befördert hatte, stand offensichtlich unter Drogeneinfluss.

"Ich habe ihn gefragt, ob er ein Problem hat, und mich dann um das kleine Mädchen gekümmert. Plötzlich hat sich der Junkie wie eine rasende Furie auf mich gestürzt und mich mit Händen und Füßen malträtiert", schildert der Fitnesstrainer und Ernährungsberater der "Krone".

"Habe nur gedacht, hoffentlich hat keiner ein Messer"
Der Kampf verlagerte sich ins Innere des Fahrzeuges, wo auch zwei Freunde des Tobenden eingriffen. "Ich habe mir nur gedacht, hoffentlich hat keiner ein Messer. Ich habe alle abgeschüttelt, das Trio ist daraufhin weggerannt", so Alfred W.

Keiner der Anwesenden - rund 20 Fahrgäste - wollte übrigens dem Opfer helfen, erst das zehnjährige Mädchen rief die Rettung, weil Alfred W. geblutet hatte. Im UKH wurde er genäht.

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