Die vergangenen zwei Jahre verzeichnete der Wiener Handel Rückgänge um 4,9 bzw. 2,3 Prozent – nun geht es wieder aufwärts.(Bild: APA/JAKOB LANGWIESER)
Von krone.at
Der Wiener Handel hat eine Durststrecke hinter sich, darf sich über ein Umsatzplus von drei Prozent freuen - und das nicht nur nominell, sondern erstmals seit 2022 auch real.
Die Umsätze des Handels stiegen nominell auf rund 61 Milliarden Euro. Real entspricht dies einem Plus von 1,6 Prozent, so die Wirtschaftskammer Wien.
Der Einzelhandel wartet mit einem Umsatzplus von 3,3 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro auf. Der Großhandel setzte rund 48 Milliarden Euro um.
Blumen top, Schmuck flop
Die Gewinner und Verlierer
Zu den Gewinnern im Einzelhandel zählten der Blumenhandel mit einem realen Plus von 3,4 Prozent und die Branchengruppe Elektro/Möbel/Heimwerkerbedarf mit einem Umsatzplus von real 3,2 Prozent. Mit Spiel- und Sportartikel setzte der Handel real um 2,7 Prozent mehr um und der Lebensmitteleinzelhandel wies ein reales Plus von 1,6 Prozent aus.
Zu den Verlierern zählte hingegen der Uhren- und Schmuckhandel mit einem realen Umsatzrückgang um acht Prozent. Aber auch das Geschäft mit Büchern/Zeitungen (minus 5,8 Prozent real) schwächelte. Apotheken und Drogerien verzeichneten reale Umsatzeinbußen von einem Prozent.
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