Bereits 13-mal war das Wörthersee-Stadion Austragungsort für ein Fußball-Cup-Finale – jetzt aber läuft der Vertrag mit dem ÖFB am Ende der Saison aus. Weshalb Sportpark-Geschäftsführer Daniel Greiner schon um eine Verlängerung kämpft. Und: Er versteht die späten Anstoß-Zeiten nicht. . .
Ganze zwölfmal in Folge stieg das Finale des ÖFB-Cups bereits im Wörthersee-Stadion. Insgesamt – nimmt man das Endspiel 2009 noch dazu – fungierte Klagenfurts EM-Arena sogar 13-mal als Final-Austragungsstätte.
„Der ÖFB ist sehr zufrieden mit uns. Wie die Chancen stehen, weiß ich aber nicht.
Daniel Greiner, Sportpark-Geschäftsführer
Am 1. Mai, also am Ende der gerade erst begonnenen Saison 2025/26, läuft der Dreijahreskontrakt mit dem ÖFB, dem Land Kärnten und dem Sportpark allerdings aus. Weshalb Stadion-Boss Daniel Greiner bereits um eine Verlängerung bemüht ist.
„Wir befinden uns in Gesprächen mit dem ÖFB. Wir wollen klarerweise weiterhin der Final-Standort sein. Denn Klagenfurt hat sich bewährt – das hat man nicht nur bei den ausverkauften Partien zwischen Sturm und Rapid gesehen. Auch WAC konnte gegen Hartberg über 20.000 Fans anlocken“, erklärt Greiner und betont: „Der ÖFB ist sehr zufrieden mit uns. Wie die Chancen aber stehen, weiß ich nicht.“
Reger Spielbetrieb: Vier Matches in acht Tagen
Aktuell jedenfalls befindet sich das Sportpark-Team um Greiner im Dauerstress – zuletzt gab’s drei Partien (WAC, Austria, Sturm) in einer Woche, am morgigen Freitag folgt mit dem Zweitliga-Match zwischen Klagenfurt und der Admira das vierte in acht Tagen.
Welches bekanntlich wieder zu einer ungünstigen Zeit angepfiffen wird – um 20.30 Uhr. „Das passt nur fürs Fernsehen und ist sonst absolut für keinen ideal – schon gar nicht für Familien und die Kids“, schüttelt Greiner über die Ansetzung der Liga nur den Kopf.
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