Nach Kunstraub
Paris: Louvre rüstet auf, Tickets werden teurer
Nach dem spektakulären Kunstraub aus dem Pariser Louvre wird das Museum nun massiv in die Sicherheit investiert: Bis Ende des Jahres sollen 100 neue Überwachungskameras angebracht werden. Ein mobiler Polizeiposten ist ebenso geplant. Um die Kosten abdecken zu können, kommt es zum Teil zu massiven Preiserhöhungen für Besucher.
32 Euro und damit um satte 45 Prozent mehr sollen ab dem kommenden Jahr nicht-europäische Gäste für ihr Ticket zahlen. Besonders betroffen werden wohl US-Touristen sein, machen sie doch die größte Gruppe der ausländischen Louvre-Besucher aus. Die Museumsdirektion erwartet sich dadurch Mehreinnahmen in Höhe von 15 bis 20 Millionen Euro pro Jahr.
Die „Schwachstelle“ des Museums
Seit dem Diebstahl vor einem Monat, bei dem Kronjuwelen im Materialwert von etwa 88 Millionen Euro abhandenkamen, hatte die Direktorin mehrfach eingeräumt, dass die Ausstattung des riesigen Museums mit Videokameras eine „Schwachstelle“ sei. Sie kündigte zudem an, einen Sicherheitsbeauftragten für das Museum zu ernennen.
Rund um den Louvre sollen von Dezember an Barrieren errichtet werden, um das Abstellen von Fahrzeugen zu verhindern. Die Diebe waren am 19. Oktober mit einem Lastenaufzug so nahe an die Fassade gekommen, dass sie problemlos in eines der Fenster eindringen konnten.
Während die erbeuteten kostbaren Schmuckstücken früherer Königinnen und Kaiserinnen – darunter mit Edelsteinen übersäte Diademe, Halsketten, Ohrringe und Broschen – weiterhin nicht auffindbar sind, konnte die Polizei bereits insgesamt sieben Verdächtige in Gewahrsam nehmen.

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