Der Grazer sorgte bereits vor seiner Amokfahrt für Aufregung: Er hatte nämlich, als er am Ruckerlberggürtel losfahren wollte, seinen Audi mit einem anderen geparkten Auto verwechselt. Weil dessen Türverriegelung defekt war, konnte er sich sogar ans Steuer setzen, wobei er allerdings die Alarmanlage auslöste. Zeugen vermuteten einen Einbrecher und alarmierten die Polizei. Doch noch bevor die Beamten eintrafen, erkannte der 48-Jährige, dass er sich geirrt hatte, setzte sich in den richtigen Wagen und fuhr los.
"Vielleicht gibt es noch weitere Schadensmeldungen"
Als der Volltrunkene dann stadteinwärts unterwegs war, hatte er seinen Audi nicht unter Kontrolle. Er rammte mindestens acht geparkte Autos, die dabei erheblich beschädigt wurden: "Es könnten auch mehr gewesen sein, vielleicht gibt es noch weitere Schadensmeldungen", sagte ein Polizist.
Schließlich wurde der Alkolenker durch einen Unfall in der Mandellstraße gestoppt. Er krachte gegen das Heck eines Autos, wobei dessen Lenker (46) zum Glück nur leichte Verletzungen erlitt: "Er wurde im Grazer Landeskrankenhaus ambulant behandelt", hieß es seitens der Polizei.
Der beim Grazer durchgeführte Bluttest ergab, dass er 0,66 Promille intus hatte. Als Rechtfertigung für seine Alko-Fahrt gab der 48-Jährige an, dass er unter dem Burnout-Syndrom leide.











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