"Sami muss operativ behandelt werden, wir haben die Hoffnung, dass er zu Beginn der WM wieder gesund ist", erklärte DFB-Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfarth. Bei einem Kreuzbandriss geht man von einer Pause von rund sechs Monaten aus. In sieben Monaten startet die WM in Brasilien.
"Gute kämpferische Leistung"
Mit dem Auftritt seines Teams zeigte sich Löw aber zufrieden. "Wir haben eine sehr gute kämpferische Leistung abgerufen", bilanzierte der ehemalige Austria- und Tirol-Trainer sein Länderspiel-Jubiläum (100). Ähnlich sah es Goalie Manuel Neuer. "Wir haben hier in Mailand bestanden. Wir haben clever agiert, haben uns nicht locken lassen von den Italienern und waren die bessere Mannschaft", urteilte einer von sechs Bayern-Kickern in der Startelf.
Kapitän Philipp Lahm, der wie bei den Bayern im defensiven Mittelfeld und nicht als Außenverteidiger agierte, trauerte angesichts von drei Aluminium-Treffern gar einem vergebenen Sieg nach. "Das Spiel hätten wir hier heute locker gewinnen können", sagte der Kapitän nach seinem 104. Länderspiel, mit dem er Franz Beckenbauer übertraf. Rekordhalter ist Lothar Matthäus mit 150 Partien.
Am Dienstag gegen England
Am Dienstag kommt es für die Deutschen in Wembley gegen England zum nächsten Schlager. "Das Spiel gegen England ist für uns eine der letzten Gelegenheiten vor der Weltmeisterschaft, taktisch und personell noch einige Varianten zu testen", erklärte Löw. Statt der Stammkräfte Lahm, Neuer und Mesut Özil will der DFB-Chefcoach "anderen Spielern auf Schlüsselpositionen gerade gegen eine große Mannschaft wie England eine Bewährungschance geben".









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