Nachbarschaftsstreit
Spanien: Pianistin dürfte Haft erspart bleiben
Ausland
15.11.2013 17:35
Jene Pianistin aus Spanien, der in einem Prozess wegen Ruhestörung durch Klavierspiel siebeneinhalb Jahre Haft gedroht hatten, muss wohl doch nicht ins Gefängnis. Die Staatsanwaltschaft schraubte vor dem Landgericht in Gerona das geforderte Strafmaß auf 20 Monate herunter. Eine solche Strafe wird normalerweise zur Bewährung ausgesetzt, da die Musikerin nicht vorbestraft ist.
Wann das Urteil verkündet wird, stand am Freitag noch nicht fest. Die Staatsanwältin begründete ihren Sinneswandel damit, dass die Pianistin und deren Eltern Anstrengungen unternommen hätten, den Geräuschpegel zu verringern. Für die Eltern reduzierte sie das geforderte Strafmaß ebenfalls von siebeneinhalb Jahren auf 20 Monate.
Der 28-jährigen Musikerin wird in der Anklage vorgeworfen, als Studentin in der Pyrenäen-Ortschaft Puigcerda mit ihrem Klavierspiel eine Nachbarin schwer belästigt zu haben. Die Eltern wurden ebenfalls angeklagt, weil sie das Klavierspiel gefördert hatten. Die Verteidigung verlangte Freisprüche für die drei Angeklagten.

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