Konkret kamen im August 1.353 und im September 1.346 Anträge herein. Das ist ein Minus zu den Vergleichsmonaten des Vorjahres von knapp 23 bzw. gut 24 Prozent. Damit ist auch das Gesamtplus an Anträgen für 2013 geschrumpft - insgesamt wurden in den ersten neun Monaten 12.746 Anträge gestellt.
Russen größte Asylwerber-Gruppe
Die größte Gruppe an Asylwerbern stellen Russen (2.158), gefolgt von Afghanen (1.842) und Syrern (1.006). In der Statistik folgen Pakistani, Algerier, Kosovaren, Nigerianer, Iraner, Marokkaner und Iraker.
Die besten Chancen auf Asyl haben Flüchtlinge aus dem Iran und dem Bürgerkriegsland Syrien. 76 bzw. 70 Prozent der Anträge wurden positiv beschieden. Ebenfalls mehrheitlich Asyl gewährt wurde bei Flüchtlingen aus Somalia. Bei Afghanen wird etwa die Hälfte anerkannt.
Pakistani bekommen selten positive Bescheide
Ganz schlecht sieht es dagegen für die Flüchtlinge aus Pakistan aus, die durch die Besetzung der Votivkirche und ihr Camp in der Akademie der bildenden Künste medial auf ihr Schicksal aufmerksam gemacht hatten. Heuer wurde bisher 20 Pakistani Asyl gewährt, was einer Erfolgsquote von einem Prozent entspricht.
Ebenfalls kaum Hoffnung auf Asyl können sich Algerier, Marokkaner und Nigerianer machen, während bei Flüchtlingen aus Russland immerhin ein Viertel der Anträge positiv erledigt wurde.










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