Radfahrer getötet

Österreicher (47) nach Unfall in Ungarn in U-Haft

Österreich
11.10.2013 12:17
Ein österreichischer Autolenker steht in Ungarn unter Verdacht, am Sonntag einen Radfahrer in der Nähe der Stadt Körmend an der ungarisch-österreichischen Grenze überfahren und dann Fahrerflucht begangen zu haben. Das Unfallopfer starb noch an Ort und Stelle. Der verdächtige 47-jährige Österreicher wurde am Mittwoch in der Ortschaft Hegyhathodasz festgenommen. Über den Mann wurde am Donnerstag U-Haft verhängt.

Laut Informationen der ungarischen Polizei hatte der österreichische Autolenker den auf der Gegenfahrbahn korrekt fahrenden, eine Warnweste tragenden ungarischen Radfahrer bei einem verbotenen Überholmanöver mit seinem Landrover überrollt, berichtete die ungarische Nachrichtenagentur MTI am Mittwoch.

Unfallauto ohne Nummernschild versteckt
Der Aufprall sei demnach so massiv gewesen, dass das Opfer 76 Meter vom eigentlichen Unfallort entfernt aufgefunden wurde. Das stark beschädigte Fahrzeug wurde versteckt in einem Nebengebäude eines ehemaligen Landwirtschaftsbetriebes in Hegyhathodasz ohne Nummernschild gefunden (siehe Video).

Der Mann wurde verhört. Daraufhin verhängte das zuständige Gericht am Donnerstag Untersuchungshaft. Das bestätigte die Sprecherin des Polizeipräsidiums Körmend, Eniko Kazmar, am Freitag.

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