Ein internationales Forschungsteam hat eine neue, nasale Covid-19-Impfung erfolgreich getestet. Die Vakzine, an der unter anderem die Virologen Peter Palese und Florian Krammer beteiligt sind, könnte eine neue Möglichkeit bieten, das Virus effektiver zu bekämpfen.
Die Impfung wird direkt über die Nasenschleimhaut verabreicht. Als Trägervirus dient das für den Menschen ungefährliche Newcastle-Disease-Virus (NDV), das das Spike-Protein von SARS-CoV-2 exprimiert. Dadurch soll eine gezielte Immunreaktion in den oberen Atemwegen ausgelöst werden, wo das Virus in den Körper eindringt.
Nasale Verabreichung wirksamer
Tests an Mäusen und Goldhamstern lieferten positive Ergebnisse: Geimpfte Tiere blieben vor einer Infektion geschützt, und die nasale Verabreichung erwies sich als wirksamer als die injizierte Variante. Zudem könnte der Impfstoff als Booster dienen und eine breite Immunität, auch gegen Omikron-Varianten, erzeugen.
Die Wissenschaftler sehen großes Potenzial in dieser Technologie. Eine nasale Vakzine könnte nicht nur den Schutz vor Infektionen verbessern, sondern auch eine Anpassung an ständig neue Virusvarianten überflüssig machen.
Noch ist unklar, wann der Impfstoff für den Menschen zugelassen wird. Die bisherigen Forschungsergebnisse geben jedoch Anlass zur Hoffnung.
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