Eigentlich war Jack Doohan Top-Kandidat auf dem Schleudersitz in der Formel 1, weil Alpine-Zampano Flavio Briatore ihm Franco Colapinto als Ersatz in den Nacken setzte. Jetzt erwischte es Liam Lawson nach nur zwei Rennen, für die Rochade mit Yuki Tsunoda im Racing Bull muss Red Bull jede Menge Kritik einstecken. Aber es gibt Millionen Argumente dafür.
Lawson war behutsam über DTM, Japans Super-Formula und elf F1-Rennen bei Alpha Tauri bzw. den Racing Bulls vorbereitet worden. Andere hatten weniger Vorlaufzeit. Trotzdem hatte Motorsportberater Dr. Helmut Marko im „Krone“-Interview vor Saisonstart Verständnis gezeigt: „Wir haben die Hoffnung und das Vertrauen, dass sich Liam rasch einlebt, wobei der Start schwierig für ihn ist – er kennt Melbourne nicht, ebenso China, das noch dazu ein Sprint ist. Das heißt, nach einem Training geht es sofort in ein Qualifying. Nur sein Einstieg in Zandvoort war ja ähnlich schwierig.“
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