Kardinal Christoph Schönborn testete in Wien jetzt das europäisches Eis des Jahres. Es schmeckt nach Haselnüssen und Schokolade
Montag war „Tag des handwerklich erzeugten Speiseeises“. Im Eisgeschäft Gelati Serafini in der Wallensteinstraße in der Brigittenau wurde dazu die spezielle Eissorte „Hallelujah“ verkostet. „Hallelujah” besteht aus Gianduja-Eis mit gerösteten Haselnüssen und Schokolade. Bei Gianduja handelt es sich um eine cremige Paste italienischen Ursprungs aus Haselnüssen und Kakao. Sie wird nach traditioneller Technik in das Gefrorene eingerührt, das dadurch ein marmoriertes Aussehen erhält („variegato”).
Dafür wurde auch ein ganz besonderer Gast eingeladen: Kardinal Christoph Schönborn. Er lebt seit kurzem in unmittelbarer Nachbarschaft im Kloster der Kleinen Schwestern vom Lamm und wird dort künftig auch seinen wohlverdienten Ruhestand verbringen.
Im Jahr 2012 hat das Europäische Parlament beschlossen, den 24. März zum „Tag des handwerklich erzeugten Speiseeises” zu erklären. Seit 2013 wird dieser Tag jährlich in den europäischen Eissalons gefeiert. Aus kirchlicher Sicht ist 2025 auch ein sogenanntes Heiliges Jahr oder Jubeljahr. Passend dazu trägt die europäische Eissorte des Jahres eben den symbolträchtigen Namen „Hallelujah“. Bereits am 23. März fand eine große Eisverkostung von „Hallelujah“ direkt im Vatikan in der Nähe des Petersdoms statt.
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