Für den Monitor wurde in neun Fachgeschäften und fünf Handelsketten in Wien ein Warenkorb mit 21 gängigen Produkten für den Schulanfang - wie Schultasche, Radierer, Buntstifte und Hefte - gefüllt. Dabei wurde stets das jeweils billigste Erzeugnis ausgewählt. Durchschnittlich kostete das Paket im Fachhandel 138 Euro, bei Handelsketten rund 97 Euro.
Erhebliche Schwankungsbreite
Die Schwankungsbreite war allerdings enorm: "Die Preise für ein Startpaket reichen im Fachhandel von knapp 51 bis 248 Euro - also bis zum Fünffachen", sagte Delapina. Eine Kombination nur aus umweltfreundlichen Produkten kostet im Papier-Fachhandel zwischen 90 und 350 Euro (im Schnitt 209 Euro). Bei Handelsketten ist das Startpaket zwischen rund 60 und knapp 165 Euro erhältlich. "Allerdings bekommt man nicht alles in einem Geschäft zum günstigsten Preis", so Delapina.
Auch bei den einzelnen Produkten waren die Preisunterschiede enorm. Die größte Differenz fanden die AK-Konsumentenschützer bei einem Borstenpinsel-Set (sechs Stück, verschiedene Stärken): Das billigste kostete 54 Cent, das teuerste acht Euro.
Preis, Qualität, Haltbarkeit wichtig
Um den Schulstart möglichst kostengünstig zu gestalten, hat die Arbeiterkammer folgende Tipps parat: Bei den Produkten sollte man etwa neben dem Preis auch auf Qualität und Haltbarkeit achten. "Billig-Filzstifte trocknen meist nach kurzer Zeit aus", warnte die AK. Generell können zwar auch billige Nicht-Markenprodukte qualitativ gut sein, doch sollte man sich da beraten lassen.
"Greifen Sie zu umweltfreundlichen Produkten, etwa zu wiederbefüllbaren Filzstiften auf Wasserbasis, Heften mit Recyclingpapier oder Bleistiften ohne Lackierung am Holzschaft", so die Arbeiterkammer. Die Schultasche sollte formstabil sein, hohe Standsicherheit beim Bepacken haben, aus stark belastbarem, reißfesten Material bestehen, wasserundurchlässig und auf der Straße gut erkennbar sein. Beim Rückenteil sollte man darauf achten, dass er orthopädisch geformt ist.
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