27.10.2005 12:07 |

Gesunde Goldfische

Mehr Freiraum für römische Goldfische

Goldfische haben jetzt allen Grund zur Freude, zumindest im italienischen Rom. Dort wurden jetzt nämlich die nicht gerade artgerechten Goldfischgläser verboten. Da man in Italien Tierschutz groß schreibt, müssen Hundehalter in Turin jetzt auch per Gesetz mindestens dreimal täglich Gassi gehen.

Ein Leben im Aquarium ist für die meisten Fische bereits eine Zumutung, besonders schlimm erwischt es jedoch Goldfische, wenn diese in viel zu kleinen und tristen Goldfischgläsern gehalten werden. Ein in Rom neu erlassenes Gesetz macht nun Schluss damit und verbannt die klassischen Fischgläser aus der Stadt.

Die Lobby für Goldfische scheint jedoch noch mächtiger zu sein: Nach dem Goldfischglas-Verbot dürfen Goldfische auch nicht mehr als Gewinne auf Jahrmärkten herhalten. "Diese Tiere bereichern unser Dasein mit so viel Aufmerksamkeit. Im Austausch dafür müssen wir einfach tun, was in unserer Macht steht", sagt die für das Gesetz verantwortliche Stadträtin Monica Cirinna.

In Turin hingegen kümmert man sich um die vierbeinigen Haustiere: 500 Euro Strafe sind fällig, wenn der Hundehalter nicht mindestens dreimal täglich mit seinem Hund Gassi geht. Strafen drohen auch alljenen, die in Italien Haustiere aussetzen. Aktionen solcher Art können sogar mit Gefängnis bestraft werden.

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