Suren Yegiasarian (links im Bild mit seiner Mutter Anik und Bruder Artur) hat schon im "Cube" am Nassfeld gearbeitet, am Estrich im Klinikum mitgebaut, war schon im Forst und auf Saison in St. Kanzian. Der gebürtige Armenier ist fleißig und arbeitet als Hilfsarbeiter überall, wo man ihn brauchen kann.
"Will sie zu mir nehmen"
"Ich kann auch Deutsch und mich überall verständigen", so Suren - er ist verheiratet und hat mit Ehefrau Lusine eine Tochter. "Ich musste vor elf Jahren meine Heimat aus politischen Gründen verlassen und kam nach Österreich. Mutter floh nach Russland, wo sie als U-Boot lebte. Jetzt will ich sie zu mir nehmen", erklärt er.
Auch sein Bruder Artur hat einen Asylantrag gestellt - beide wurden aber abgelehnt: "Armenien ist friedlich", so das Argument der Behörden. Suren versteht das alles nicht: "Mama ist 73! Soll sie weiter illegal in Russland umherziehen? Sie ist krank, ich muss sie betreuen!"
"Die Sache ist nicht verloren. Wir haben jetzt einmal einen Aufschub. Für den Bruder sieht's allerdings nicht gut aus", erklärt Rechtsanwalt Günter Klodner.
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