"Niemand überwacht monatelang die Mobiltelefone von Verdächtigen, wenn nichts dahintersteckt", erklärt der Justizinsider. "Noch vor den Wahlen soll den Verdächtigen jedenfalls der Prozess gemacht werden."
Dass die Ermittler auf die Flüchtlinge aus dem Wiener Kloster gekommen waren, ist zudem ein Zufall. Die Ermittler hörten die Telefone mehrerer Mitglieder eines großen internationalen Schlepperinges ab. Im Zuge dessen stießen die Ermittler auf jene drei Verdächtigen, die im Kloster Zuflucht gefunden hatten.
Indes sind weitere Abschiebungen von Flüchtlingen aus dem Servitenkloster nicht in Sicht. Die dafür notwendigen Heimreisezertifikate wurden noch nicht ausgestellt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.