14.07.2013 21:01 |

Erste ÖFB-Cup-Runde

Blamage für Rapid, Salzburg siegt 9:0, Innsbruck 4:1

Rapid ist mit einer Blamage in die Saison gestartet. Die Wiener sind bereits in der ersten Runde des ÖFB-Cups ausgeschieden und haben damit die Generalprobe für die Meisterschaft verpatzt. Das Team von Zoran Barisic musste sich am Sonntag beim Linzer Regionalligisten LASK nach torlosen 120 Minuten mit 4:5 im Elfmeterschießen geschlagen geben. Wacker Innsbruck (4:1 bei Allerheiligen) und Red Bull Salzburg (9:0 bei St. Florian) stiegen souverän in die zweite Runde auf.

Nach Bundesliga-Aufsteiger Grödig, der am Samstag ebenfalls gegen einen drittklassigen Traditionsverein (Austria Salzburg) im Elfmeterschießen unterlegen war, war Rapid der zweite Klub aus den zwei Bundesligen, der gleich zum Auftakt ausgeschieden ist. In der Entscheidung trafen die ersten neun Schützen, ehe Marcel Sabitzer scheiterte. LASK-Torhüter Pavao Pervan lenkte seinen Schuss mit den Fingerspitzen an die Stange.

Rapid ließ etliche Sitzer aus
Vor 6.200 Zuschauern im Linzer Stadion tat sich Rapid ohne den angeschlagenen Kapitän Steffen Hofmann von Beginn weg schwer, hatte aber ab der zweiten Hälfte auch einige hochkarätige Torchancen. Sabitzer mit einem Kopfball (50.) und Schaub (54.) trafen nur die Latte. Allerdings hatte auch der LASK gute Möglichkeiten und traf durch einen Barry-Kopfball ebenfalls einmal die Latte (24.).

Barisic: "Kann Mannschaft nichts vorwerfen"
Trotz der verpatzten Generalprobe für die am kommenden Wochenende beginnende Meisterschaft war Rapid-Trainer Barisic nicht wirklich unzufrieden mit der Leistung seiner jungen Mannschaft. "Wir haben die Torchancen, die wir gehabt haben, nicht rein gemacht. Wir haben genug Torchancen gehabt. Fünf Zentimeter links, rechts oder runter und wir gehen in Führung. Leider ist es uns nicht geglückt", sagte Barisic. "Ich habe meiner Mannschaft überhaupt nichts vorzuwerfen. Nur die Torchancen müssen einfach sitzen. Wir haben mit dem Cup nicht so gute Erfahrungen gemacht in den letzten Jahren, sind aber trotzdem auf einem guten Weg. Wir lassen uns von dem nicht abbringen", betonte er.

Sein erfolgreicher Kontrahent, LASK-Trainer Karl Daxbacher, war dagegen rundum glücklich. "In erster Linie war das eine körperliche Gewaltleistung meiner Mannschaft. Wir sind körperlich nicht auf dem Stand, auf dem wir sein sollten. Es wollten schon drei, vier Spieler raus wegen Krämpfen. Dann ist uns aber auch das Glück beiseite gestanden bei Stangenschüssen. Wir haben schon im ganzen Frühjahr wenig Treffer in der Meisterschaft bekommen", erklärte Daxbacher.

Damit ist Rapid zum zweiten Mal in Folge gegen einen oberösterreichischen Regionalligisten ausgeschieden. In der vergangenen Saison waren die Hütteldorfer gegen den späteren Cupsieger Pasching auf der Strecke geblieben, auch in den zwei Jahren davor war gegen einen Klub aus Oberösterreich (jeweils Ried) Endstation.

Innsbruck stark, Salzburg beeindruckend
Innsbruck machte es besser: Die Tiroler gingen gegen den steirischen Regionalligisten Allerheiligen durch Hauser schon in der 9. Minute in Führung, Bergmann erhöhte in der 20. Minute auf 2:0. Danach war es eine problemlose Angelegenheit. "Es war von unserer Seite souverän", freute sich auch Trainer Roland Kirchler.

Auch Salzburg machte schnell alles klar. Hinteregger (10.), Meilinger (14.), Borges (18.) und Ilsanker (36.) sorgten für eine ruhige zweite Halbzeit für die "Bullen", nach der Pause legte Soriano mit einem Hattrick innerhalb von 13 Minuten (54., 58., 67.) nach.

Neben acht Bundesligisten haben auch alle neun Vereine der Ersten Liga (Aufsteiger Liefering war nicht spielberechtigt) den Aufstieg geschafft.

Die Ergebnisse der Sonntagsspiele:
LASK (Regionalliga Mitte) - Rapid 0:0 n.V., 5:4 i.E.
SV Allerheiligen (Regionalliga Mitte) - Wacker Innsbruck 1:4
Union St. Florian (Regionalliga Mitte) - Red Bull Salzburg 0:9

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