Werner Groiß hatte schon bei der Nationalratswahl versucht, mit der Servus-Liste anzutreten. Jetzt gibt er in Gars Gas – und das mit zwei noch immer für die Schwarzen im Gemeinderat sitzenden Vorstandsmitgliedern. In der ÖVP-Hochburg mit Zweidrittelmehrheit erwartet sich Bürgermeister Falk keine Spannung und will die Mandate halten.
Gars am Kamp – Sitz der herrlichen Freilicht-Oper auf der Burg und des noch immer geschlossenen Frauen-Wellnesstempels La Pura. Weil „nur mehr Ideen des engsten Dunstkreises von ÖVP-Langzeit-Bürgermeister Martin Falk wahrgenommen werden“, kandidiert der ehemalige schwarze Nationalrat Werner Groiß mit der Liste „Servus Gars“ gegen den ehemaligen Parteifreund.
Neue Liste aus gewichtigen ÖVP-Mandataren
Die Liste steht der ÖVP dabei äußerst nahe, weil sogar zwei amtierende Vorstandsmitglieder auf der Groiß-Liste stehen. Kritik im Ort kommt laut SPÖ- und Unabhängigen-Liste von Josef Wiesinger, die 45 Mitglieder zählt, nicht nur wegen Untätigkeiten und Versäumnissen bei La Pura und einer abgewanderten Allgemeinmedizinerin auf. Und auch Wiesinger sieht einen gewissen „Dunstkreis“ in der einstigen Frauenwellness-Gemeinde.
Bürgermeister will Zweidrittelmehrheit halten
Und auch die FPÖ kandidiert mit elf Personen. Ortschef Falk hält am Ziel, seine 16 von 23 Mandaten zu halten, fest und bleibt gelassen: „Bei Groiß stehen zwei auf der Liste, die bei ihm arbeiten. Und die FPÖ war bei uns immer schon stark.“
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