Ein freundliches Lächeln. Ein lautes "Grüß Gott!". Es ist Samstag, kurz nach 11 Uhr Vormittag. Ott hat bereits seit 4.30 Uhr Früh geöffnet. Doch wir sind erst die dritte Kundschaft. Sie freut sich über jeden. Dennoch: "Es wird immer schlechter. Der Supermarkt am Eck verkauft die Ware billiger als ich sie einkaufe", erzählt die 86-Jährige, während sie Kreuzworträtsel löst.
"Aber was soll man tun?"
Sieben Tage die Woche hat das kleine Geschäft geöffnet. Seit 52 Jahren. Es war an keinem einzigen Tag geschlossen. "Aber was soll man tun?", fragt sich die betagte Dame.
Etwas tun wollen nun Fans der Frau Ott. Auf Facebook wurde die Gruppe "Wir retten Frau Otts Feinkostladen" gegründet. Botschaft: Kaufen Sie ihr Mittagssemmerl lieber dort als im Supermarkt.
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