Ein tragischer Unfall ereignete sich am Samstag in Tschechien unweit der österreichischen Grenze. Bei einer privaten Vorführung militärhistorischer Fahrzeuge überschlug sich ein alter Panzer. Für zwei Männer kam jede Hilfe zu spät, acht weitere wurden verletzt. Auch oberösterreichische Einsatzkräfte waren vor Ort.
Zwei Tote und acht Verletzte forderte ein tragischer Unfall, nur einen Steinwurf vom Grenzübergang Wullowitz entfernt am Samstag. Nahe dem Dorf Horní Dvořiště war bei einer privaten Veranstaltung ein Halbkettenpanzer aus dem Zweiten Weltkrieg beim Überqueren einer Brücke ins Schleudern gekommen und in den darunterliegenden Bach gestürzt. Es handelte sich dabei wohl um einen im Jahr 1966 restaurierten Schützenpanzerwagen Sd.Kfz. 251, der von der Wehrmacht eingesetzt wurde.
„Trotz aller Bemühungen der Beteiligten konnten zwei Männer nicht mehr gerettet werden, und starben noch am Unfallort. Weitere acht Männer kamen mit Unterkühlung und Prellungen davon und wurden in das Krankenhaus Český Krumlov transportiert“, so Petra Kafková, Sprecherin der südböhmischen Rettungskräfte gegenüber dem Portal „blesk.cz“.
Auch OÖ Einsatzkräfte vor Ort
Fünf Feuerwehren, sechs Rettungsfahrzeuge, ein Notarzteinsatzfahrzeit (NEF), sowie ein dreiköpfiges Krisenhilfe-Team und ein oberösterreichischer Notarzthubschrauber waren vor Ort im Einsatz.
Nicht erster tragischer Unfall
Nur wenige Kilometer weiter nördlich, unweit der Stadt Kaplice hatte sich im Jahr 2003 ein fürchterlicher Busunfall ereignet. Ein Reisebus voller tschechischer Touristen war dort im Jahr 2003 einen Abhang hinuntergestürzt, wobei 19 Menschen ums Leben kamen, und weitere 34 verletzt wurden.
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