Abfahrts-Spezialist Yannick Chabloz hat seine Karriere als Profi-Rennläufer beendet. Das gab der Schweizer Skiverband in einer Aussendung bekannt. Kurz darauf postete der 25-Jährige selbst ein emotionales Statement auf Instagram. Die kurze Karriere des Schweizers war von Stürzen geprägt.
„Seit meinem letzten Sturz in Bormio sind nun genau zwei Jahre vergangen. Nach dieser langen Reise mit vielen Höhen und Tiefen ist für mich die Zeit gekommen, mich vom alpinen Skirennsport zurückzuziehen“, gibt Chabloz auf Instagram bekannt.
Am 26. Dezember 2022 stürzte der Schweizer in Bormio schwer. Er erlitt einen Dornfortsatz-Bruch und eine Fraktur im Bereich der oberen Brustwirbelsäule. Seither arbeitete er an einem Comeback, doch merkte, dass er von seinem Kopf immer wieder ausgebremst wurde.
„Auf Gefühle und Körper hören“
Denn schon zuvor war Chabloz von Verletzungen heimgesucht worden. Besonders schwer in der Kombi-Abfahrt bei den Olympischen Spielen 2022 in China. Dort zog sich das Talent gleich mehrere Brüche zu, an denen er lange Zeit zu laborieren hatte.
„Es ist und bleibt wahrscheinlich die schwerste Entscheidung meines Lebens, aber ich habe mir genug Zeit genommen, um auf meine Gefühle und meinen Körper zu hören, sodass ich diese Entscheidung mit klarem Verstand und einem Herzen voller Liebe für diesen Sport treffen kann“, begründet Chabloz den Entschluss.
Er blicke stolz zurück auf seine Karriere, auch wenn diese kürzer als erhofft war, betont der 25-Jährige. „Vor allem konnte ich alle Erfolge mit unglaublichen Menschen teilen, angefangen bei meiner Familie, meinen Teamkollegen, Konkurrenten und Freunden, meinen Trainern und Mitarbeitern, meinen Sponsoren und Förderern. So viele wunderbare Begegnungen, die mich unterstützt und vorangebracht haben“, bedankt sich Chabloz abschließend.
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