Admira Dornbirn
Langes Warten auf neues Clubheim
Das abgebrannte Admira-Clubheim in Dornbirn (Vorarlberg) wird wohl erst im Frühjahr 2026 neu errichtet werden. Bis dahin wird ein Provisorium als Notlösung dienen.
Keine allzu guten Nachrichten für Fußballfans und Kicker: Das am Montagmorgen komplett ausgebrannte Admira-Clubheim, das rund 20 Mannschaften Trainingsstätte war, wird noch länger eine Baustelle bleiben. Wie die Stadt Dornbirn am Freitag informierte, müssen sich die Sportler bis Frühjahr 2026 mit einem Provisorium zufrieden geben. „Es ist unser Ziel, die Situation so rasch wie möglich zu stabilisieren und sowohl eine provisorische Lösung als auch den Neubau des Clubheims zügig voranzutreiben“, erklärte Bürgermeisterin Andrea Kaufmann.
Das Clubheim wurde vor fünfzehn Jahren gebaut. Aufgrund geänderter Rahmenbedingungen und Vorschriften muss die Planung für den Neubau nun adaptiert werden. Derzeit wird geprüft, ob die bestehende Bodenplatte weiterverwendet werden kann – Experten analysieren die Situation im kommenden Jänner. Zudem wird momentan untersucht, ob die Versicherungssumme ausreichend ist, um die Kosten zu decken.
Unklar ist weiterhin, wie es überhaupt zu dem schrecklichen Brand kommen konnte. Als die rund 70 Florianijünger vor Ort eintrafen, stand das Gebäude samt Holzfassade bereits in Vollbrand. Ihren Ausgang nahmen die Flammen vermutlich im Eingangsbereich.
Mehr Grund zur Freude haben dagegen die Kicker des DSV: Auf der Trainingsanlage in Haselstauden wurde jüngst die Firstfeier abgehalten: Das neue Umkleidegebäude wird bald fertig gestellt sein. Kostenpunkt: 1,7 Millionen Euro.

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