Bevor die Europacupsaison der Damen nächste Woche mit zwei Riesenslaloms in Zinal (Sz) Fahrt aufnimmt, stand am Donnerstag in Hippach noch der erste von zwei FIS-Riesentorläufen am Programm – bei dem allerdings gleich zwei Ländle-Girls passen mussten.
Abfahrtsjuniorenweltmeisterin Victoria Olivier ist gesundheitlich etwas angeschlagen. „Deshalb lasse ich die Rennen in aus und gönne mir eine Ruhephase, da ich für das erste Europacuprennen gerne zu 100 Prozent fit wäre“, erklärt die 20-jährige Auerin.
Eine Salzgeber-Schwester ist fraglich
Angelina Salzgeber war am Montag im Training zu Sturz gekommen. „Dabei hat es mich aufs Steißbein geschmissen“, verrät die 20-jährige Bartholomäbergerin. „Von den Ärzten habe ich das Okay, es hängt nur von den Schmerzen ab, ob ich in Zinal am Start bin. Ich werde das am Freitag entscheiden.“
In Zinal fix dabei ist ihre Schwester Amanda – die gestern in Hippach 1,41 Sekunden hinter Siegerin Francesca Carolli (It) auf Rang zwölf fuhr. „Da ist aber noch Luft nach oben“, meint „Mandy“.
Haller nutzt Chance perfekt
Für ein dickes Ausrufezeichen sorgte die erst 18-jährige Marie Therese Haller. Die Kleinwalsertalerin, die vor der Saison in den ÖSV-C-Kader aufgestiegen, fuhr im ersten Durchgang mit Startnummer 35 auf Zwischenrang 28. „Da bin ich einfach zu viel Weg gefahren und auch ein bisschen zu schön unterwegs gewesen“, erklärt die Rossignol-Pilotin. „Da war ich schon ziemlich angefressen und dachte mir, dass ich im Finale ein bisschen mehr die Killerlinie suchen muss.“
Was der Patentochter der ehemaligen Weltklasseabfahrerin und heutigen VSV-Vizepräsidentin Steffi Schuster auch perfekt gelang. Mit absoluter Laufbestzeit konnte sie sich noch bis auf Rang 21 (+2,17) verbessern. „Wahrscheinlich hatte ich mit dem Wetter auch ein bisschen Glück. Aber ich bin happy mit dem zweiten Lauf, freue mich auf Freitag, will da zwei gute Läufe runterbringen und denke, dass das auch klappen könnte, da ich doch ganz gut in Form bin“, präsentiert sich Marie Therese optimistisch.
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