Hiobsbotschaft im Lager der ÖSV-Adler. Für Skispringer Daniel Huber ist die Saison bereits zu Ende, der Salzburger hatte am Mittwoch im Training über Schmerzen im Knie geklagt, die anschließende Magnetresonanztomographie ergab eine Knorpelfraktur.
Bereits in den kommenden Tagen soll sich Huber einer Operation am betroffenen Knorpel sowie am Seitenband unterziehen, wie der österreichische Ski-Verband in einer Aussendung bekannt gab. Am Donnerstag reiste der amtierende Skiflug-Gesamtweltcupsieger aus Lillehammer ab.
Schon in den vergangenen Jahren hatte der 31-Jährige immer wieder mit Verletzungen am rechten Knie zu kämpfen, der erneute Eingriff bedeutet für den ÖSV-Adler das Saisonende.
„Blickt optimistisch nach vorne“
„Die Entscheidung für die Operation ist gemeinsam mit dem Athleten getroffen worden. Leider bedeutet das eine rund sechsmonatige Sprungpause und damit das Saisonende für Daniel. Das ist natürlich sehr bitter, aber Daniel blickt schon wieder optimistisch und positiv nach vorne. Er hat in der Vergangenheit oft bewiesen, dass gerade für ihn ‘Resilienz‘ kein Fremdwort ist und er immer wieder stärker zurückgekommen ist. Wir werden Daniel auf seinem Weg begleiten und wünschen ihm für die Operation und die anschließende Rehabilitationsphase alles Gute“, so Florian Liegl, sportlicher Leiter der Ski-Nordisch-Abteilung des ÖSV.
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