Während FPÖ-Soziallandesrat Christian Pewny in Sachen Pflege zunehmend in der Kritik steht, tingelt Verkehrslandesrat Stefan Schnöll (ÖVP) nach dem S-Link-Aus durch U-Bahn-Städte.
Soziallandesrat Christian Pewny (FPÖ) kommt in Sachen Pflege zunehmend unter Druck. Dass es für Community Nurses in den Gemeinden neuerdings weniger Geld gibt, sorgte schon für viel Aufregung. Seit dieser Woche liegt Pewny auch mit der Stadt im Clinch. Der Grund: Das geschlossene Seniorenheim Haus Bolaring im Stadtteil Taxham hätte als Sondereinrichtung für Menschen mit bestimmten psychischen Diagnosen wiedereröffnet werden sollen.
Pewny sagte das kurzfristig wieder ab, was ihm viel Kritik vonseiten der Landtagsopposition und der Stadt einbrachte. Der Landesrat begründete den Schritt damit, dass das Personal in regulären Seniorenheimen gebraucht werde. Auch das schon lange angekündigte Pflegegesetz liegt noch immer nicht vor. Ein Beschluss in diesem Jahr geht sich sicher nicht mehr aus. Laut „Krone“-Infos soll es hier aber bald Neuigkeiten geben.
Verkehrslandesrat Stefan Schnöll (ÖVP) reist nach dem S-Link-Aus derweil von einer großen U-Bahn-Stadt in die nächste. Anfang der Woche hat er von Alt-Landeshauptmann Franz Schausberger den Salzburger Sitz im Ausschuss der Regionen der EU in Brüssel übernommen. Dieser Tage weilt er als Tourismuslandesrat in New York. Es gilt das 60-Jahr-Jubiläum des Kultfilms „Sound of Music“ im kommenden Jahr vorzubereiten. Gleich nach der Rückkehr geht es für Schnöll dann nach Wien. Dort verhandelt er für die ÖVP das Regierungsprogramm. Unter anderem in den Gruppen „Verkehr“ und „Infrastruktur“.∙
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