Eine Wohnung, in der 30 Jahre lang kein Müll entsorgt wurde. Die Garconnière einer jungen Frau, die benutzte Tampons sammelt und rund um ihr Bett legt: In Österreich leben rund 30.000 Messies. So nennt man Menschen, die unter dem Zwang leiden, verbrauchte und unnütze Dinge zu horten. Ein „Krone“-Blick in Österreichs Messie-Haushalte – mit schockierenden Bildern.
Stellen Sie sich vor, Sie würden in einer Wohnung hausen, die vor Abfällen und Dreck überquillt. Würden Sie sich darin wohlfühlen? Wohl kaum. Messies hingegen mögen das Chaos, das sie produzieren, bis zu einem gewissen Grad durchaus. Die gesammelten Gegenstände sind nämlich oft von hohem emotionalem Wert für sie, weil sie damit bestimmte Erinnerungen und Erlebnisse verknüpfen, weiß Abdul Polat (40), der Gründer, Geschäftsführer und Präsident von „Messie Austria“, Österreichs erstem und einzigem Verband, der sich mit der Komplexität des Messie-Syndroms befasst.
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