Weil man am alten Standort in Linz aus allen Nähten platzte, packte die Interspar-Bäckerei zuletzt die Umzugskisten. In Marchtrenk wurde um 19,7 Millionen Euro ein neuer Handwerksbetrieb errichtet. Das hergestellte Brot, Gebäck und Konditoreiprodukte werden in Oberösterreich und Salzburg verkauft.
„Vor 15 Monaten habe ich hier noch Sandkuchen gebacken“, erzählt Johannes Holzleitner mit einem Lächeln im Gesicht. Gut kann sich der Interspar-Österreich-Chef an den Spatenstich zur neuen Handwerksbäckerei in Marchtrenk erinnern, die mittlerweile seit 1. Oktober in Betrieb ist.
Am Dienstag wurde sie offiziell im Beisein von Spar-OÖ-Geschäftsführer Jakob Leitner und Bürgermeister Paul Mahr eröffnet. Eine Führung durch die Räumlichkeiten durfte nicht fehlen, dabei stellten die Manager auch ihr Talent beim Krapfenfüllen und Gebäckformen unter Beweis.
Der Standort Marchtrenk löst die 1979 gebaute Bäckerei in Linz ab. Es ist schön zu sehen, dass viele Kollegen den Umzug mitgemacht haben.
Johannes Holzleitner, Geschäftsführer Interspar Österreich
19,7 Millionen Euro investierte das Unternehmen in den Neubau auf einer Fläche, die sich Spar schon vor zehn Jahren gesichert hatte. Nun sind hier 38 Mitarbeiter dafür zuständig, 130 verschiedene Sorten Brot, Gebäck und Konditoreiprodukte herzustellen, die dann wiederum bei 11 Interspar-Märkten in Oberösterreich und Salzburg sowie bei einzelnen Spar- und Eurospar-Märkten in den beiden Bundesländern verkauft werden.
Die Mengen, die hier bewegt werden, sind beachtlich: Rund 700 Tonnen Mehl der Knoll-Mühle in St. Georgen an der Gusen werden pro Jahr verarbeitet, daraus werden jetzt pro Jahr unter anderem 3,6 Millionen Natur-pur-Bio-Kaisersemmerln und 17.000 Cremeschnitten hergestellt.
„Und wir haben die Möglichkeit, uns weiterzuentwickeln“, sagt Holzleitner. Das Team soll noch um bis zu 17 Mitarbeiter wachsen, lässt er wissen.
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