Der „Hexenhammer“ bildete vom 15. bis ins 17. Jahrhundert als Ratgeber die Grundlage für die Hexenverfolgung der katholischen Kirche, deren Inquisitoren Zehntausende Frauen zum Opfer fielen. Was viele nicht wissen: Der „Hexenhammer“ entstand, nachdem sein Verfasser, Inquisitor Heinrich Kramer, sich an einer Innsbrucker „Hexe“ die Zähne ausbiss.
Wir schreiben das Jahr 1485. Helena Scheuberin, eine gebildete, selbstbewusste gutbürgerliche Innsbruckerin, geht auf der Straße an Dominikanerpater Heinrich Kramer vorbei und sagt zu ihm: „Du mieser Mönch! Ich hoffe, du bekommst die Fallkrankheit!“ Kramer leitet daraufhin eine Hexen-Untersuchung gegen Helena Scheuberin ein ...
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