Der Osloer Holmenkollen ist im Wintersport ein Ort mit reichlich Tradition. Doch rund um die Sportstätten mehren sich die Sorgen. Zuletzt wurde bekannt, dass finanzielle Mittel gestrichen werden könnten. Mitten in der heißen Phase der Saisonvorbereitung gibt es nun auch noch Probleme rund um die Biathlon-Strecke ...
Während sich Profis und Nachwuchsläufer am Holmenkollen auf die anstehende Biathlon-Saison vorbereiten wollen, hat das „Wintersport-Mekka“ weiter mit Problemen zu kämpfen. Seit rund einem Jahr kehrt am Schießstand der Anlage keine Ruhe ein. Und das, obwohl mittlerweile sogar die Gewehre der Athleten verstummt sind.
Seitdem im Oktober 2023 bei einer Routineinspektion Einschusslöcher an einem angrenzenden Gebäude festgestellt wurden, hat man am Holmenkollen mit Sicherheitsproblemen zu kämpfen. Immer wenn die Hoffnung entsteht, dass man die Situation in den Griff bekommen hat, gibt es einen neuen Rückschlag.
Wie geht es weiter?
So auch jetzt wieder! Der Betreiber der Anlage teilte nämlich mit, dass er erneut Sicherheitsbedenken gebe und der Schießstand deshalb für sechs Wochen gesperrt werden muss. Eine dauerhafte Lösung, räumte man im Interview mit „NRK“ ein, ist weiterhin nicht gefunden worden. So muss man sich weiterhin auf Einschränkungen einstellen.
Die norwegische Spitzen-Biathletin Ingrid Landmark Tandrevold macht sich große Sorgen um die ikonische Anlage. „Die Mitteilung von der erneuten Schließung der Anlage bedeutet einen sehr traurigen Tag für uns alle“. Sie fürchtet vor allem um die Entwicklung des heimischen Nachwuchses. Zudem droht der gesamten Anlage ein ungewisses Schicksal, nachdem die Regierung angekündigt hatte, dass man die Finanzierung großer Teile der Sportstätte zurückfahren möchte. Es wäre aus sportromantischer Sicht auf jeden Fall ein herber Verlust.
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