Das Spiel eins nach Andreas Schicker ist Samstag (17) ausgerechnet das Derby gegen den GAK. Sein Platz wird leer bleiben, ein ungewohntes Bild nach vier Jahren auf der Erfolgswelle. Bei Sturm läuft die Suche nach einem Nachfolger für den Oberaicher auf Hochtouren. Eine Liste mit möglichen Kandidaten wird abgearbeitet. Gibt es ein Comeback?
Die Vorbereitung auf das Derby hat begonnen! Noch ohne die vielen Teamspieler, die Dienstagabend im Einsatz waren. Und ohne Arjan Malic, der sich im U21-Team einen Muskelfaserriss zuzog. Der nächste Ausfall nach Gregory Wüthrich und Jon Gorenc Stankovic in der Defensive. Prompt tauchte das Gerücht auf, dass Sturm an Linksverteidiger Andreas Ulmer interessiert sei. Die Bullen-Legende, seit Sommer ohne Job, wäre mit 38 Lenzen jedoch das komplette Gegenteil der bisherigen Transferpolitik. Eine Ulmer-Verpflichtung sei kein Thema, verlautbarte der Klub.
Ein weiteres Gerücht: Oliver Kreuzer sei einer der möglichen Kandidaten als Schicker-Nachfolger. „Ich habe keinen Anruf erhalten“, erklärt der 58-Jährige, der schon von 2008 bis 2011 die Sportchef-Rolle bei Sturm innehatte.
Ich verfolge Sturm freilich nach wie vor sehr intensiv. Andi Schicker hat einen hervorragenden Job gemacht, den Verein wieder an die Spitze geführt.
Ex-Sportchef Oliver Kreuzer
Erfolgreich. Mit Franco Foda führte er die Schwarzen 2010 zum Cupsieg und 2011 zum Meistertitel.
„Ich verfolge Sturm freilich nach wie vor sehr intensiv. Andi Schicker hat einen hervorragenden Job gemacht, den Verein wieder an die Spitze geführt und super Transfers getätigt. Sein Nachfolger tritt jedenfalls in große Fußstapfen“, betont Kreuzer, der nach Stationen bei Karlsruhe, Hamburger SV, 1860 München und neuerlich KSC auf eine neue Herausforderung wartet. „Die Batterien sind voll, ich bin startklar und habe Bock zu arbeiten.“
Ob der ehemalige Bayern-Profi tatsächlich auf der geheimen Kandidatenliste steht, die die Klubspitze derzeit abarbeitet, wird sich weisen. Aktuell gibt es schon erste Gespräche mit möglichen Sportchefs.
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